Städteträume

Als junges Mädel hatte ich eine Liste der exotischsten Orte dieser Welt. Die Exotik bezog sich streng auf die Namen der Orte und war rein von meiner Verträumtheit bestimmt. Sommerset Maugham ist auch für ein paar davon verantwortlich.

Timbuktu
Kuala Lumpur
Angkor Wat
Ouagadougou
Tamanrasset
Ulan Bator

Ein paar Städte konnten wir bereits besuchen und nun geht es in eine weitere:
Kota Kinabalu.

Ärgerlicherweise hat sich der Flug von morgens um 8 Uhr auf 13 Uhr verschoben, so etwas nervt mich ja ungemein. Aber egal.

Nun folgen bald Geschichten von Nasenaffen, Höhlentouren und dem reichen, aber winzigen Brunei.

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Wie, ist er Koch?

Also dieser Gedanke schoss mir durch den Kopf, als ich meinen Göttergatten auf diesem Bild sah. Die Mützen! Mal ehrlich. Welcher Designer macht solche Mützen?

Eigentlich erwarte ich Marc ja eher am Schreibtisch, fröhlich auf Tastaturen herumklimpernd, aber offensichtlich ist er ein Tausendsassa. Das sieht zwar stark nach Kantine aus, aber hier wird wohl doch kein Essen gekocht.

Wobei ich bei dem „Raspberry Pi“ an einen Rechtschreibfehler dachte und „Raspberry Pie“ hätte super zum Thema gepasst, oder?
Und bei Thingspeak denke ich eher an die erstaunlichen Äußerungen des „mächtigsten Mannes der Welt“, der nennt auch alles „thing“. „Nuclear things“; zum Beispiel. Thingspeak ist kein guter Name, momentan.

Gut, so gruselig wird es im Werk wohl dann doch nicht werden. Aber Ihr sollt auch Anteil haben und sehen, dass der Mann was arbeitet. Was auch immer das ist 🙂

 

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Belagerung

Momentan ist es ganz schlimm. Durch den Regen verziehen sich die ganzen Käferlein ins Haus. Am Monatsanfang kommt dann der Kammerjäger und die Untergeschosse werden ausgesprüht oder ausgeräuchert.

Das sind dann die Tage, an denen wir hier oben belagert werden. Ständig rennen hier die Kakerlaken herum. Lange leben sie ja nicht, aber Himmel. Sie flüchten aus den unteren Stockwerken nach oben und enden hier. Diesen Monat war es wirklich übel.

Marc guckte aus dem Fenster und auf der Balkonseite spazierte so ein Riesenvieh am Fliegengitter hoch. Mit der Sprühflasche wurde dem Ausflug recht schnell ein Ende bereitet.

Ich will immer noch nicht, dass unsere Wohnung direkt vom Kammerjäger bearbeitet wird. Zu groß ist meine Angst, dass anschließend jede Oberfläche voll Gift ist, in Thailand liest keiner so recht die Bedienungsanleitung, wer weiß in welcher Dosierung hier gesprüht wird.

Nun habe ich Fraßköder gekauft und hinter die Waschmaschine und unter das Waschbecken in der Küche gelegt. Da habe ich neuerdings nämlich Kakerlakenkot gefunden, da wohnen die jetzt wohl.

Am Wochenende traf uns wirklich der Schlag, als wir Geschirr spülen wollten, da rannte so ein Vieh am Beckenrand herum. Marc ist der geborene Kakerlakenkiller, so schnell wie er eine Sprühflasche im Anschlag hat und zur Vernichtung ausholt, so schnell kann keiner der Käfer rennen.

Endgültig genervt waren wir, als eine Kakerlake aus dem Abfluss kletterte und uns frech anguckte. Nicht lange! Nun sind die Stöpsel fest eingesteckt und werden NIE MEHR aus dem Siphon genommen.

Die Fraßköder zeigten dieses Wochenende Wirkung. Der arme Marc muss die Biester ständig entsorgen. Mir ist derletzt eine aus dem Wäschekorb gefallen, sie war so tot, sie knisterte, als sie auf dem Boden aufkam. Die habe ich irgendwie entsorgt bekommen. Sogar ohne Würgreiz. Vielleicht schaffe ich es doch noch im letzten Jahr mich nicht ganz so zimperlich aufzuführen. Vielleicht.

So, genug gejammert. Andere haben da noch ganz andere Probleme, nicht wahr.
Ich sollte mich freuen, dass mir dies erspart bleibt:

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Teppanyaki

Ich bin Mitglied im Internationalen Frauenverein von Pattaya. Da gehe ich öfters mal zum „Lunch“ oder „Breakfast“, die Treffen finden meistens in den tollen 5-Sterne-Hotels statt oder in den besseren Restaurants der Stadt.

Das ist ganz nett, dadurch habe ich einige Frauen kennengelernt und weiß mittlerweile auch, wo man gut essen gehen kann, wenn man den Geldbeutel etwas öffnet.

Die Reiseangebote des Clubs habe ich nie in Anspruch genommen, weil mir das Profil nicht zusagt und auch das Kursangebot habe ich nie wirklich beachtet. Einmal war ich bei einem Kochkurs für indisches Essen, aber das ist wirklich eine Nummer für sich. So viele Gewürze, die in einem bestimmten Verhältnis zueinander stehen müssen. Was ich da koche, schmeckt nicht indisch.

Allerdings wurde nun Teppanyaki angeboten und ich konnte nicht widerstehen. Ich finde Teppanyaki einfach sensationell! Also hatte ich mich spontan angemeldet und freute mich darauf. Alleine schon, weil der Kurs im Centara Mirage, dem, wie ich finde, tollsten Hotel in der Stadt, stattfand.

Wir wurden in kleine Gruppen aufgeteilt, ich kochte gemeinsam mit japanischen Damen. Wir bekamen eine Schürze, eine Mütze und einen wunderbaren Chefkoch an die Seite gestellt, der uns in die Feinheiten der japanischen Küche einweihen sollte. Natürlich gab es ein bisschen Geläster, weil ich meinte, dass meine neuen Bekannten das doch eigentlich schon längst beherrschen müssten.

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Natürlich gab es nur feinste Zutaten, insbesondere das Wagyu-Rind war hervorragend!

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Einhändiges Eieraufschlagen! Ich beherrsche das 🙂
Tatsächlich war ich erstaunt, wie einfach sich diese Gerichte kochen lassen. Hier ist es in allererster Linie eine Frage der richtigen Zutaten!

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Das Hotel hat das Teppanyaki im Freien untergebracht, in einem sehr schönen Ambiente. Die Kunden sitzen üblicherweise an dem Tisch um die Kochplatte herum. Die Köche liefern eine tolle Show und servieren die Speisen direkt von der Platte auf den Teller. Ein richtiges Vergnügen!

Aber es war heiß! So heiß! Selbst mit Lüftern konnte man es an dem Grill kaum aushalten. Mein Gesicht war richtig rot geworden. Eine Brandblase habe ich mir am Rand der Platte auch noch eingefangen…

 

Gegessen wurde dann jedoch, zu unserer aller Erleichterung, in einem klimatisierten Raum. Und es war köstlich!

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Und nein, Ihr braucht Euch keine Hoffnungen zu machen, zu meinem Glück habe ich ja keine Kochplatte!!!!!

🙂

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Regenzeit

Diesmal schlägt die Regenzeit voll zu. Die letzten 3 Jahre kam der Monsun hauptsächlich im September und Oktober, noch ein wenig im November, aber in den restlichen Monaten beschränkte sich der Regen auf den einen oder anderen kräftigen Schauer.

Seit April ist es nun völlig unberechenbar. Es regnet fast täglich und ich wurde schon mehrmals unterwegs vom Regen überrascht. Oft ist es sogar ein sanfter Regen, ich nenne ihn den europäischen Regen, also den kennen wir ja alle.

Dumm nur, wenn es aus heiterem Himmel ganz dunkel wird und sich die Pforten öffnen. Himmel, kommen da Wassermassen! Ich finde das wirklich ungemein beeindruckend. Ganz zu schweigen von den richtigen Unwettern, bei denen man denkt, die Welt ginge nun ganz sicher unter 🙂

Im Moment rumpelt es sehr dramatisch über dem Meer und man kann Blitze sehen. Ganz leiser Donner dröhnt vor sich hin, eigentlich ständig, es hört sich an, wie entferntes Flakgeschütz. Ich bin froh, dass es offensichtlich weit weg ist, das wird richtig heftig sein, hoffentlich zieht es nicht zu uns. Dann peitscht der Wind das Wasser senkrecht übers Land, und wenn wir vergessen habe die Fenster zu schließen, dann ist hier alles nass und Großputz ist angesagt. Denn der ganze Dreck, der in den Fliegengittern hängt, wird in der Wohnung großflächig verteilt. Der reine Horror!

In Bangkok hieß es die letzten Wochen über „Land unter“. Täglich kamen Berichte von Regenmassen, die einfach nicht mehr ablaufen konnten. Tonnenweise verstopft der Müll die Kanäle. Die Stadtverwaltung ordnete die Säuberung mehrerer Kanäle an. Man holte mit Hilfe von Baggern und Kränen 10 Tonnen Hausmüll aus dem Wasser. Da waren Sofas, Matratzen, Fernsehgeräte, eben alles, was bei uns die Sperrmüll entsorgt. Man wird nun weitere Kanäle reinigen müssen, damit für weitere Regenfälle vorgesorgt ist. Und die erfolgen weiterhin fast täglich.

In der Hauptstadt sind ganze Vororte seit Tagen überflutet. Mir tun die armen Menschen leid, die im Erdgeschoss ihr Hab und Gut verlieren. Die ganzen kleinen Läden müssen doch sicher ihr gesamtes Inventar entsorgen. Egal, wie sehr die Thais auch hier weiterlächeln, ihnen muss wirklich zum heulen zumute sein!

Man denkt, es gäbe endlich einmal Aufklärungskampagnen. Aufrufe an die Bevölkerung, mit dem Müll sorgsamer umzugehen. Den Müll wenigstens in Säcke zu packen.

Ich habe derletzt den Englischunterricht nicht halten können, weil es so stark regnete, es war völlig unmöglich mich aufs Moped zu setzen. Schnell fließende Sturzbäche ergossen sich die Straße hinunter und das Wasser ging den Passanten bis zur Mitte der Schienbeine.

Gleichzeitig laufen dann natürlich alle Abwasserkanäle voll und dann kommt auch hier der ganze Dreck hoch. Was für ein Anblick! Das Wasser kommt die Straße heruntergestürzt, aus allen Gulli rauscht es, Tüten – hunderte Plastiktütchen, Tetrapacks, Papiere, Essensreste, Kleidung, Laub, eben alles, was in den Gullis während der letzten Tage gelandet ist, wird nach oben gespült und kommt die Straße hinunter. Ein surrealer Anblick.

Nach 30 Minuten ist der Spuk vorbei, die Sonne strahlt, das Wasser ist binnen einer weiteren halben Stunde versickert oder einfach weiter bis ins Meer geflossen. Übrig bleibt der Müll.

Kurz darauf kommen Thais mit Besen. Und kehren alles wieder in die Gullis.
Bis zum nächsten Regen 🙂

 

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Geht doch weg!

Mir geht es mittlerweile ja wieder wunderbar, der Rücken schmerzt nicht mehr und überhaupt ist hier jeden Tag etwas los, ich bin abends müde und mag dann nicht mehr schreiben.

Leider kam durch die Verletzung auch eine Pause in mein Training und ich habe mich schwer getan wieder reinzukommen. So bin ich wieder auf Punkt Null und fange wieder an aufzubauen. Vor allem ist es gar nicht so einfach von einem Studio ins andere zu gehen, weil alle Geräte anders sind. Mir fällt es schwer die Technik dann umzusetzen.

Ganz übel ist es, dass ich mit der Halterung für die Langhanteln nicht klar komme. Da muss ständig etwas umgebaut werden und wenn die lange Stange in 1,80 m Höhe hängt, komme ich nicht mal mehr dran. Also gehe ich momentan an die Multipresse, da wird man geführt, das behagt mir zwar nicht, aber ich muss auch erst einmal wieder das Gewicht der Langhantel sauber bewegen. Naja, ich bin wahrscheinlich zu zimperlich, aber ich habe ein wenig Angst vor Rückenproblemen. Bin ja auch keine 20 Jahre mehr, gelle.

Ganz grausig wird es, wenn man den Thaifaktor einrechnet. Ich hatte einen der Betreuer gebeten, mir beim Umbau eines Gerätes zu helfen. Ich finde es einfach nicht förderlich, wenn man da herumhantiert, ohne eine Ahnung zu haben. Das Ergebnis war leider, dass der gute Mensch mir anschließend das ganze Training über „geholfen“ hat.

Die Hilfe bestand darin, die Hände unter meine Ellenbogen zu legen und mir aktiv dabei zu helfen die Gewichte zu bewegen. Stellt Euch vor, Ihr möchtet Suppe essen und jemand hilft Euch dabei, indem er Euren Ellenbogen nachschiebt. Wie lange dauert es, bis Ihr aktiv gewalttätig werden möchtet? Bei mir ca. 2 Minuten. Da hilft aber auch kein „Danke, es reicht“ zu sagen oder böse zu gucken. Außerdem entspricht es nicht dem guten Ton laut zu werden. Oder überhaupt aus der Haut zu fahren. Ich habe noch keine akzeptable Lösung gefunden, die hilfreichen Geister wieder loszuwerden. Deshalb vermeide ich es Fragen zu stellen.

Es gibt auch nur einen Betreuer, den ich richtig gut finde, der ist aber selten da. Der intervenierte einmal, weil ich eine Übung unsauber ausführte. Die Erklärungen waren absolut mit Sachkenntnis vorgebracht, der weiß wirklich, was er tut.

Dabei sind ungefähr 5 – 7 Betreuer da. Das Studio ist in einem Hotel und natürlich sind die meisten Gäste entweder Stammgäste und völlig selbstständig oder Hotelgäste, die meistens nur ein bisschen die Zeit vertreiben möchten. Anfänger, wie ich, sind hier eigentlich auch ein wenig fehl am Platz. Aber das andere Studio ist einfach zu weit weg.

Jetzt gucke ich viele Youtube-Videos, damit bin ich wenigstens in der Theorie fit und kann schön gucken, wie es andere Mitsportler machen. Viele sind toll und manche machen alles, was als falsch angeprangert wird. Aber auch dadurch lernt man.

Nun ja, auf jeden Fall: es geht wieder!

 

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Sofa, Sofa

Wir haben letztes Jahr ein neues Sofa gekauft, Ihr erinnert Euch vielleicht. Das gute Stück kostete über 1.000 Euro, wir gingen davon aus, dass wir es 2 Jahre nutzen können, denn wir hatten keine Lust mehr auf alte, gebrechliche Möbel.

Nun, ein Jahr ist vorbei und Marc und ich haben beide Rückenprobleme, weil die Polsterung des guten Stücks völlig heruntergesessen ist.

Ich finde es erbärmlich, welche Qualität in thailändischen Geschäften angeboten wird. Deutsche Preise für minderwertige Ware. Wirklich. Mein thailändischer Wäscheständer hat über 30 Euro gekostet und hält dem Gewicht der Wäsche kaum Stand. Das Bügelbrett wackelt. Das erste musste an einer Seite unterbaut werden, sonst wäre es gekippt, das zweite war schon besser, aber noch teurer.

Für solche Waren fahre ich jetzt nach Bangkok zu Ikea. Dort bekomme ich für deutsche Preise auch entsprechende Qualität. Sprich, ich zahle weniger und habe vernünftige Ware. Ein Wäscheständer kostet bei Ikea 18 Euro. Dafür bin ich locker 3 Stunden unterwegs.

Nun, wir fuhren also zum Möbelgeschäft und fragten, was die Aufpolsterung kosten sollte. Es folgte eine kleine Diskussion, weil es aufgrund der Sprachprobleme gar nicht so einfach ist, und man schon immer nachhaken muss, ob beide Partner auch wirklich das Gleiche meinen. Am Ende kamen wir auf 190 Euro. Ganz okay, wirklich. Die Polsterung hält dann noch die letzten Monate aus.

Nun hieß es, dass am nächsten Dienstag jemand von der Firma zu uns käme, wegen der Muster. Näher ließ sich das nicht klären, aber ich ging mal davon aus, dass man Polster brächte, den Reißverschluss der Bezüge öffnen würde und der Austausch dann vor Ort stattfinden könnte. Unser Angebot die Polster zu bringen wurde abgelehnt. Man würde uns am Montag anrufen und die Zeit festmachen.

Natürlich rief am Montag niemand an und am Dienstag kam auch keiner. Am Mittwoch war ich ohnehin mit einer Bekannten in der Stadt und wir gingen kurz in dem Laden vorbei.

Da war eine andere Verkäuferin, aber sie wusste Bescheid und konnte etwas besser englisch. Ja, meinte sie, die Polster müssten in die Firma kommen und die würden dort nicht immer arbeiten, es sei auch in Bangkok. Machte keinen rechten Sinn, aber das ist mir ja egal, wirklich, sollen sie halt machen. Also, am Dienstag würde man mich anrufen und am Mittwoch käme dann jemand.

Dienstag erfolgte kein Anruf, ich rief am Mittwoch an. Ja, klar, kein Problem, morgen kommt jemand um 12.00 Uhr.

Heute morgen habe ich gleich mal angerufen, um mich in Erinnerung zu bringen. Ja, klar, heute kommt jemand, aber ob ich die Anschrift erklären könnte. Oh, dachte ich, daher weht der Wind, die wissen nicht, wo sie hinsollen!

Ich lief runter zum Condomanagement und bat die nette Dame dort, anzurufen und den Weg auf thailändisch zu erklären.

Um 11.30 Uhr waren sie hier. Offensichtlich sind sie direkt nach der Erklärung losgefahren. Es waren die gleichen Herren, die das Sofa geliefert hatten, ein supernetter junger Kerl und ein älterer Mann mit Zahnlücken.

Während der ältere Herr voller Eifer die Kissen, die mit Klettband am Rahmen befestigt sind, herunterriss, erklärte mir sein jüngeres Pendant den Ablauf:
Die Herren nehmen vom Ecksofa eines der Sitzkissen und das lange Stück, auf dem man liegen kann mit. Das sind die Muster! Die werden nach Bangkok in die Fabrik, die die Schaumstoffpolster herstellt, gebracht. Und in 14 Tagen erhalte ich die fehlenden Teile neu bezogen retour.

Gut ist, dass ich mittlerweile bei so etwas völlig ruhig bleibe. Ich lächle da ständig weiter, obwohl die Fragezeichen in meinem Kopf Tango tanzen. Eine leichte Verwunderung muss sich dennoch auf meinem Gesicht gezeigt haben, denn ich wurde mit der Äußerung, mir bliebe ja noch ein Kissen erhalten, beruhigt.

Gut, dachte ich, wir gehen ja demnächst für 2 Wochen nach Borneo, das bietet sich quasi an! Ich nahm Zettel und Stift und schrieb ein Abhol- und einen Liefertermin auf und fragte, ob die Herren die Aktion verschieben könnten. Schließlich sind 2 Wochen auf Küchenstühlen keine echte Alternative.

Ja, klar, geht. Ich gab den Männern noch ein Trinkgeld, in der Hoffnung, dass dies meinem Zettel mit den Terminen zu einem längeren Haltbarkeitsdatum in der Erinnerung verhilft, und werde pünktlich einen Tag vor der versprochenen Abholung noch mal anrufen. Damit sie es nicht vergessen.

 

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