Tiger Kingdom

Vielleicht kennt Ihr das ja: es gibt etwas, dass Ihr schon immer machen wolltet, eine Erfahrung, um die Ihr Andere beneidet und der brennende Wunsch, das auch einmal zu können!

Ich wollte schon immer, wirklich schon immer einen Tiger streicheln, spüren, wie sich das Fell anfühlt, wie sich die Muskeln spannen.

Hier in Phuket geht das! Mit leicht schlechtem Gewissen, weil sich das sicher nicht mit artgerechter Tierhaltung vereinbaren lässt, habe ich mein Umfeld überzeugt, dass dies ein super Ausflug wäre und wir fahren zu Tiger Kingdom!

Hier kann man nämlich handaufgezogene Tiger im Gehege besuchen: man wählt zwischen verschiedenen Tigergrößen: der Besuch der ganz Kleinen kostet am meisten, erstaunlicherweise ist der Besuch eines riesigen Tigerkaters am billigsten. Aber dort möchte ich hin: zu einem großen, großen Tiger!

Eigentlich zahlt man für 10 Minuten Besuch und ich dachte, was will man auch länger mit einem Tiger Zeit verbringen? Rein, streicheln, gut.

Es läuft aber ganz anders ab. Der Anfang ist sehr ernüchternd. Man stellt sich in einer Schlange an, zahlt und wartet bis man als 22. Besucher bei den großen Tigern in einer Stunde oder so dran ist. Dafür gibt es Bildschirme, auf denen man seine Nummer sehen kann. Das nimmt der ganzen Unternehmung den Flair, zumal Holger und Brigitte nicht mitkommen dürfen, das ist nur zahlenden Gästen vorbehalten, keine Besucher.

Am Ende gehen wir einfach schon mal rein, um zu gucken. Da bei den großen Tigern niemand ansteht, können wir gleich reingehen. Direkt am Eingang liegt schon das erste Tier und schläft. Da Katzen ja fast den ganzen Tag schlafen, ist das auch nicht ungewöhnlich, sondern eher beruhigend, wer will schon so einem großen Kerl als Spielzeug dienen?

Am Ende können wir 3 Tiere besuchen, dazwischen noch anderen Tieren beim Baden zugucken und waren insgesamt bestimmt 20 Minuten bei den Tieren. Und keiner drängt einen, jeder hat pro Tier seine Zeit und der Fotograf klickte fleissig!
Deshalb haben wir ein paar Bilder für Euch!

Hier mein zaghafter Versuch die Nahrungskette umzudrehen:

Tiger3

Hier haben wir uns zu Zweit angenähert und unser neuer Freund schien es recht angenehm zu finden:

Tiger1

Marc hat sich dann angekuschelt:

Tiger2

Am nettesten war ja dieses sehr entspannte Tier! Wir konnten sogar seinen Bauch kraulen, allerdings muss man feste reiben, nur leicht streicheln wurde mir untersagt: wenn es kitzelt, kratzt der Kerle sich und wer dann die Finger dazwischen kriegt….
Marc hat sich aber ohnhin mehr für die Füßle interessiert!

Tiger4

Und falls Euch die Tatzen auch interessieren, hier könnt Ihr mal gucken!

Tiger5

Das Fell von Tigern ist gar nicht so kuschelig weich, wie bei einer Hauskatze. Es ist sehr kurz, sehr dünn und recht rauh. Es dient tatsächlich nur dem Schutz der Haut und der Färbung, es verfügt über gar keine Unterwolle. Gut, brauchen sie auch nicht in diesem Klima, wahrscheinlich ändert sich das in kalten Lebensräumen.

Ich kann immer noch nicht glauben, wie gelassen die Tiere sind! Natürlich sind sie diesen Zirkus gewohnt, aber so zahm habe ich sie mir dann doch nicht vorgestellt. Jedoch darf man nur hinter dem Tiger bleiben, kann sich zwar auf seinen Bauch legen, aber nie an die vorderen Läufe kommen. Dass man den Bauch berühren kann, hat mich sehr verwundert, mein Kater konnte das von einer Sekunde auf die andere gar nicht leiden und dann waren Schrammen garantiert.

Am liebsten wäre ich da jeden Tag hingegangen! Bei Kosten von ca. 20 € wäre das auch nicht unmöglich gewesen! Aber mein armer Mann!

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