Fast schon Streß

Heute hatte ich einen vollen Tag!

Morgens um 10.00 Uhr begann der Kaffeemorgen mit den Damen des Pattaya International Ladies Club, kurz PILC. Eigentlich hatte ich nie vor, da hinzugehen, aber der Aufenthalt in Thailand entwickelt sich halt doch anders, als ich mir das vorgestellt hatte. Also guckte ich vorbei.

Eigentlich auch eine tolle Veranstaltung. Wechselnde Lokale, immer wieder neue Leute, das brauche ich auch gerade.

An meinem Tisch kam ich mit einer netten Japanerin, sie heißt Emi, ins Gespräch. Ihr Mann arbeitet auch hier und sie wohnt in Sri Racha. Das ist ja blöd, das ist wirklich ein Ort weiter, ca. 25 km von Pattaya entfernt. Aber die japanische Firma hat alle Mitarbeiter dort untergebracht. Nur ist das sehr ungeschickt, wenn man neue Kontakte knüpfen möchte. Und Emi möchte gar nicht so viel mit Japanern zusammen sein, sie möchte Ausländer kennenlernen.

Emi sagt von sich selbst, sie sei für eine Japanerin sehr untypisch, da sie sehr kontaktfreudig sei. Was auch stimmt, so eine quirlige Japanerin, die ganz ohne Scheu fremde Personen anspricht, habe ich noch nicht erlebt. Eine beeindruckende Frau 🙂

Luise, eine Engländerin, lud mich zum Bowling am Donnerstag ein! Ich konnte das auf nächste Woche verschieben. Dafür möchte sie auch beim Linedance teilnehmen. Meine Tage füllen sich :-). Es gäbe noch einen Stammtisch der Engländer, ob ich kommen wolle? Aber Sonntags mag ich nicht, da hat Marc frei!

Anschließend holte mich die Realität ein. Ich wollte mit dem Moped ohnehin zur Werkstatt, aber es startete nicht. Ätzend! Also bin ich zur Werkstatt gelaufen. Ich schilderte minder begeistert mein Problem, und einer der Mechaniker hüpfte auf sein Moped, ich hinten drauf und wir fuhren los.

Ihr glaubt es nicht, der Mechaniker dreht den Schlüssel, das blöde Moped startet. Da habe ich aber geguckt! Ich habe den Motor gestoppt, um das Phänomen zu wiederholen, aber nein, es startete für den Mechaniker direkt wieder. Ich wollte trotzdem zur Werkstatt, ein paar Meter vorher fuhr ich im falschen Gang an und das Moped soff ab. Starten wollte es wieder nicht.

Also das gute Stück die 50 m geschoben. Gleiches Spiel, der Mechaniker startet es sofort. Ich konnte es nicht glauben! Hallo?

Dann habe ich es probiert und bekam eine Lehrstunde im Umgang mit chinesischen Präzisionsmopeds! Starten bitte nur im Leerlauf! Und nicht so viel Gas geben, nur gaaaanz wenig. Ich gucke den Mechaniker an, aber der meint das ernst. Ich versuche mein Glück und der Motor springt sofort an. Ich probiere es mehrmals, und tatsächlich das Wunderwerk feinster Ingenieurskunst säuft bei zuviel am Gaszug drehen sofort ab. Wer hätte auch je gedacht, dass das Moped so empfindsam ist!

Also schnell bedankt, mit neuem Mut aufs Moped gehüpft und zum Linedance gefahren. Ich war natürlich viel zu spät dran, aber ich hatte ja gesagt, dass ich komme. Dann lieber zu spät als gar nicht. Gerhard hat mir die Tanzschritte des Tages noch schnell gezeigt, damit ich das nächste Mal auf dem Laufenden bin.

Mittlerweile türmten sich aber die Wolken bedrohlich am Himmel und, nach einem kurzen Einkaufsstopp im Best Supermarket, schaffte ich es tatsächlich das Moped jedesmal starten zu lassen und trocken heimzukommen!

Gestern hat Natster noch ein paar neue Caches gelegt und Marc möchte die heute Abend noch machen. Mal sehen, wenn der Regen sich wieder verziehen sollte (was er meistens nach 1 Stunde macht), dann drehen wir noch eine Runde!

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