Elefantenpolo

Am Wochenende waren wir wieder einmal in Bangkok. Marc hatte eine Uhr gekauft, die gleich während der Garantiezeit kaputt ging und die wollten wir reparieren lassen.

Am Freitag wartete ich also darauf, dass Marc von der Arbeit kommt, da wir den Abendbus nehmen wollten. Um die Zeit zu vertreiben, las ich die Zeitung und fand einen Veranstaltungshinweis für Elefantenpolo! Klar, da müssen wir hin!

Den Samstag verbrachten wir dann damit neue Ecken in Bangkok zu finden! Immer wieder interessant!

Am Sonntag machten wir uns auf den Weg zum Veranstaltungsort. Das war ein wenig mühsam. Mit dem Taxi zum Bahnhof, dort einmal umsteigen, bis wir am Flughafen waren.

Ab hier hatte ich nur noch eine Skizze des Veranstalters, die leider nur englisch war. Am Taxistand ging es hoch her, die netten Herren riefen sogar an, nur um sicher zu sein, dass wir nicht in die Irre fahren. Es war dann tatsächlich noch 20 km östlich vom Flughafen!

Die Veranstaltung heißt King’s Club Elephant Polo und findet einmal im Jahr statt. Es ist eine reine Ausländerveranstaltung mit recht wenig Zulauf, was mich persönlich sehr erstaunt! Aber wahrscheinlich sind die Gelder aus den Firmen so beträchtlich, dass man auch gerne unter sich bleibt.

Die Spieler waren allesamt Manager von großen Firmen, wie City Bank oder Mercedes. Das ganze Spektakel ist kein ernsthafter Sport, hier wird Geld für den Schutz der letzten wildlebenden Elefanten in Thailand gesammelt.

Eine Mannschaft besteht aus 3 Elefanten, mit einem Mahout und einem Spieler. Der Spieler hat einen langen Stock mit Querstrebe, mit der ein Ball in ein Tor befördert werden soll.

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Das Spiel geht 2 mal 7 Minuten und am Ende gibt es manchmal noch eine Art Elfmeterschießen! Den Elefanten macht es wohl großen Spaß! Früher hatte man mit Fußbällen gespielt, aber die Tiere fingen von sich aus an, ins Spielgeschehen einzugreifen und die Bälle mit Füßen oder Rüssel zu bewegen, so dass es nun richtig kleine Bällchen sind, die man auf dem Boden nur schwer verfolgen kann.

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Da die Elefanten ja nicht gerade klein sind, wir ein großer Stand aufgebaut, von dem aus man auf die Tiere klettern kann. Dort sind auch die Schläger und alles andere Sportgerät befestigt.

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Wirklich rasant kann man das Spiel nicht bezeichnen, aber der Kommentator gab dem ganzen den Flair eines Wettrennens. Das war sehr amüsant!

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Natürlich muss man die Teams und die Spieler auseinanderhalten, weshalb die Elefanten eindeutig gekennzeichnet werden! Das sieht so drollig aus, wenn so ein Dickhäuter ins Rennen kommt und die Kombination auf dem Poppes hüpft 🙂

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Die Mahouts sind wenig beeindruckt! Während die Kollegen mit dem Spiel beschäftigt sind, stehen sie am Rand mit ihrer eigenen Spendenveranstaltung. Sie warten auf Farangs, die bereit sind für eine Krauleinheit oder eine kleine Fütterung zusätzlich dem Elefanten ein paar Baht in den Rüssel zu stecken, welche er dann brav nach oben abgibt. Wenn die Summe zufriedenstellend ausfiel, macht der Dickhäuter auf Zeichen noch lustige Quiklaute, die besonders hübsch ausfallen, nachdem es eine Bananenspende gab!

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Allerdings sind die Elefanten nicht auf kleine Spenden angewiesen, dann nach dem Spiel erwartet sie ein leckeres Büffet, von dem wohl jeder gerne naschen würde.

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Es gibt auch ein tolles Rahmenprogramm mit Tombola, Spielen, Verkaufsständen und Lokalen.

Gut gefallen hat uns die Aktion der Asian Elephant Foundation! Man kann hier unbemalte Elefanten kaufen und selbst bemalen. Und da es auch Leute wie mich gibt, die so gar kein Talent dazu haben, gibt es diese eben auch schon von Künstlern verschönte zu erstehen!

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Hier ist unser „Kleiner“

SeiteVorn

Falls Euch die Aktion interessiert, dann findet Ihr hier noch Infos:
http://www.theasianelephantfoundation.org

Und Euren eigenen, wunderbaren Elefanten findet Ihr hier! Vielleicht ja als Weihnachtsgeschenk?
http://www.elephantparadewebshop.com

Und da ja leider meine Bilder und Filme weg sind, habe ich Marcs Handybilder genommen.
Und ich habe Euch ein tolles Filmchen vom letzten Jahr aus dem Internet gefunden!

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