Yehliu und Keelung

Heute waren wir in einem geologischen Park im Ort Yehliu! Wir sind mit dem Bus an die Nordküste gefahren, und ich war froh, dass wir mit dem GPS nicht erst lange nach dem Weg fragen müssen. Es waren nämlich noch fast 1,5 km einmal quer durch den Ort.

Die Steinformationen sind wirklich wunderschön und erinnern mich an die weiße Wüste in Ägypten. Allerdings war es dort fast mystisch, während hier die lustigen Taiwanesen das ganze Gebiet überströmen und sich lärmend mit ihren Fotoapparaten breit machen. Während man in Deutschland über Selfies lamentiert und den Untergang des Abendlandes propagiert, haben die Asiaten Selbstporträts mit dem Fotoapparat zur Kunstform erklärt! Eine ganze Industrie stellt nun Teleskoparme her, in die man sein Handy stecken kann, damit man seine Aufnahmen noch präziser platzieren kann. Wir erleben das hier ständig live! Und alle haben Spaß 🙂

Und da die Taiwanesen im Herzen Chinesen sind, hatte man von den bekanntesten Steinformationen Replikas gebaut, damit die Lieben dort herumklettern und endlich doch noch ein Foto machen können. So geht das nämlich auch, der Spieltrieb wird befriedigt, die Natur hat ihre Ruhe und alle kommen auf ihre Kosten. Könnten wir von lernen 🙂

Leider war es ziemlich bewölkt, so dass die Beleuchtung gelitten hat und wir können auch keinen schönen blauen Himmel bieten. Allerdings kam nicht ein einziger Regentropfen! Auf den Bildern werdet ihr später hunderte Menschen mit Schirmen sehen – aber das sind Sonnenschirme! Sinnvolle Sache, denn so kann man seinen Schatten mitnehmen! Heute war es weit kühler, kaum über 30 Grad! Auch mal schön!

Wir wollten eigentlich mit dem Taxi die 10 km nach Keelung fahren, aber das einzige Taxi das wir finden konnten, war schon vergeben. Der Fahrer erklärte uns, dass er auf seine Fahrgäste wartete, die noch im Park waren. Also, nicht dass wir ein Wort verstanden hätten, aber die Gestik und die Situation ließen keinen anderen Schluss zu 🙂

Wir liefen zurück zur Bushaltestelle, in der Hoffnung einen Bus nach Keelung zu finden, und das war dann auch kein Problem! An der Bushaltestelle, die wir im Verdacht hatten, stand ein Junge und den fragte ich. Schön und brav auf mandarin, solche Dinge kann ich super arrangieren! Der Bub konnte jedoch sehr gut englisch. Hm… dabei wollte ich vor Marc angeben 🙂

In Keelung sahen wir uns am Hafen um. Sehr lustig! Der Hafen ist in einer kleinen Bucht und da lag ein großes Kreuzfahrtschiff! 50 m neben der Straße! Je nachdem, wie man steht, sieht es aus, als hätte jemand das Schiff mitten in der Stadt fallen lassen!

Hier gibt es einen tollen Nachtmarkt mit super Essen! Da gehe ich aber nochmal darauf ein, Marc hat auch einen schönen Film gemacht, den stellen wir dann noch ein!

So, die Füße brennen wie immer! Gute Nacht und bis morgen!

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