Fahrt auf der Pingxi Linie und Jioufen

Hier habe ich mich zu Tode recherchiert, um vor Ort dann festzustellen, dass es echt einfach ist. Man fährt mit dem Zug von Taipei nach Ruifang, von dort aus geht schon der Zug nach Jingtong ab. Diese Linie bediente früher die Dörfer an den Bergwerken, heute ist es ein reiner Touristenzug geworden.

ticketzug

Es gibt 8 Haltestellen und jedes Dorf hat so seine kleine Besonderheit. Man kauft eine Tageskarte und kann damit ein- und aussteigen, so oft man möchte. Wir hatten aber vor ganz zum Ende nach Jingtong zu fahren, und den Weg zurückzulaufen. Eigentlich wären das nur so um die 12 km, aber am Ende ist es dann weit mehr! Denn viele Leute laufen auf den Gleisen zurück und wir wollten das lieber nicht tun. Zwar fährt nur alle Stunde ein Zug, aber dem möchte ich dann nicht im Tunnel begegnen – obwohl man in die Wände Alkoven eingebaut hat, in die man sich pressen könnte, damit der Zug passieren kann. Aber, nein Danke!

Auf der Straße zu laufen heißt aber auch, auf einer befahrenen Straße alle Serpentinen mitzunehmen. Also haben wir das ein bisschen aufgeteilt, halb laufen und dann ein paar Stationen doch mit dem Zug anfahren, das war eine gute Lösung.

Es gibt in jedem Dorf nette Andenkenläden und Gaststätten. Wahrscheinlich lebt 90 % der Bevölkerung von den Besuchern. An Wochenenden muss es wirklich sehr voll werden, ein taiwanesischer Freund riet uns unbedingt unter der Woche zu gehen, das war sicher ein guter Rat. Es war schon am Montag richtig voll!

Natürlich haben wir uns alles angeguckt!

p1p5p6
p7

Es gibt sogar einen Antikladen – und Ihr kennt ja Marcs Liebe zu den kleinen Figürchen 🙂
p8p9

Wirklich berühmt ist die Gegend für die Lampions, die man selbst beschriftet und dann in den Himmel steigen lassen kann. Am Rand sind Ständer, in denen die Lampions befestigt und dann mit Kalligrafiepinseln beschriftet werden. Diese werden nach Fertigstellung inmitten der Gleise in die Luft gelassen, was natürlich immer zu viel Hektik führt, wenn der Zug kommt. Die Zugführer können einem leid tun, entweder Menschen auf den Gleisen oder sie verstopfen den Bahnhof. Stressanfällig darf man da nicht sein 🙂

p2p3p4
p100

Zwischen den Dörfern findet man eine wunderbare Gegend, allerdings ist es schade, dass es keine richtigen Fußwege gibt. Das würde, aus unserer Sicht, dem Ganzen die Krone aufsetzen. Aber ich denke, die Taiwanesen finden unseren Fimmel, in der Hitze unbedingt laufen zu wollen, eher schrullig!

p10p11

Unterwegs fanden wir noch diese unglaublich große Spinne! Der Körper ist ungelogen so groß wie ein Männerdaumen!

spinne1spinne2

Abends fuhren wir dann nach Jioufen, ein Dörfchen 3 km weiter nördlich, weil es dort einen ganz tollen Markt gibt. Es gibt auch einen wunderbaren, sehr bunten chinesischen Tempel!

a1a2a3

Dort hatten wir eine ganz wunderbare Aussicht aufs Meer!

a4

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s