Neue Bekanntschaft

Heute hatte ich eine Verabredung mit der Frau des Pfarrers. Sie ist ja mit ihrem Mann erst seit ein paar Wochen hier und kennt natürlich noch sehr wenig.

Natürlich regnete es. Und ich wollte das Moped nicht ermuntern, seinem Rost noch neuen beizufügen, weshalb ich mich entschied den Bahtbus zu nehmen. Blöd, weil ich ja erst fast einen Kilometer dorthin laufen muss. Dass der Bahtbus nicht bis zu uns fährt, das ist schon ärgerlich.

Aber ich hatte Glück! Ein Bahtbus kam, der sicherlich seine Route startete und zur Haltestelle wollte, hupte, um mir anzuzeigen, dass er mich mitnimmt. Das ist uns schon ein paar Mal passiert, dass Bahtbusse uns einfach so mitnehmen, weil sie die Straße ohnehin fahren. Es sind schon sehr freundliche Menschen, diese Thai 🙂

Nun war ich aber echt früh dran! Das Schöne am Leben hier ist die Unkompliziertheit! Irgendwo ist immer ein Lokal, wo man für ein paar Cent ein Cola trinken kann, zumindest einen Unterstand gibt es! Derletzt waren Marc und ich unterwegs, als der Bahtbus eine überraschende Biegung fuhr und wir schnell raushüpften. Wir rannten dann, gemeinsam mit einem anderen Asiaten, zu einem Restaurant, das noch nicht geöffnet hatte, nahmen einfach die Terrassenmöbel und warteten, bis der Regen nachließ. Wäre der Besitzer gekommen, dann hätte der nie geschimpft, uns eher ein Handtuch gebracht. Die Toleranz, die man hier erlebt, ist richtig toll.

Also setzte ich mich auch hier auf eine überdachte Terrasse und wartete halt. Immer mit der Hoffnung auf ein Ende des Regens. Pustekuchen!

Zum Glück hatte Renate einen Regenschirm, denn mein Hut war schön tropfnass. Eigentlich hatte ich mir ja einen schönen Plan gemacht, was wir alles angucken würden, aber so beließen wir es beim Central Festival.

Wir nahmen einen Bahtbus, aber konnten vor dem Kaufhaus gar nicht aussteigen, weil die gesamte Beachroad komplett unter Wasser stand. Dei Stadtverwaltung hat große Pumpen aufgestellt, Schläuche liegen auf dem Boden und man versucht den Wasserstand wenigstens stabil zu halten. Wir mussten also ein ganzes Stück weiterfahren, bis der Bahtbus in eine Seitenstrasse einbog, wo man wenigstens nicht bis zur Wade im Wasser steckte, damit die Leute aussteigen konnten.

Gut, 2 Frauen – 1 Einkaufszentrum. Was soll ich erzählen, gelle, Ihr könnt es Euch ja vorstellen. Wir haben Kaffee getrunken und viel erzählt und ein bissle gebummelt 🙂

Natürlich war der Regen vorbei, als wir rausgingen. Da hätten wir aber auch mehr aus dem Tag machen können, aber wir treffen uns ja wieder.

Daheim wartete ein trauriger Haushalt und später der Thailehrer. Der guckt immer fröhlicher, mittlerweile geht das schon weit besser!

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