Alles neu

Nun sind wir wieder hier! Es ist kühl, also unter 30°C und am allerersten Tag waren wir essen und ich hatte Gänsehaut! Ungelogen! Nur kurz, aber sie war da 🙂

Der Alltag hat einen schlagartig wieder! Ich bin erst einmal 2 Tage lang auf dem Sofa versumpft und habe meinen besten aller möglichen Ehemänner bemitleidet und bewundert, wie er so tapfer gleich in den Arbeitsalltag eintauchte. Früher, damals als ich auch noch arbeitete, habe ich das auch geschafft, momentan schiebe ich solche Gedanken gaaaanz weit weg!

Am Donnerstag war ich bei der Plauderstunde und habe mir neue Inspirationen geholt! Rechnungen, so habe ich erfahren, kann man hier auch bei 7-Eleven bezahlen. Das ist eine Tante-Emma-Ladenkette, die in den USA entstand und von Japanern aufgekauft wurde. Diese ist in Pattaya alle ca. 200 m vertreten. Und ich fahre jeden Monat quer durch die Stadt! Ich habe das auch gleich ausprobiert, und siehe da: es klappt! Phantastisch.

Zudem habe ich erfahren, dass ich Pattayaweit die Einzige bin, die selbst bügelt. Man lässt hier bügeln. Morgen werde ich beim Condomanagement einen Versuchsballon steigen lassen und mal gucken. Also wenn ich die Bettwäsche nicht mehr bügeln müsste, wäre das schon toll! In der Hitze bügeln ist echt kein Vergnügen. Danach bin ich immer klatschnass vom Schweiss.

Neue Frauen habe ich kennengelernt! Sehr angenehm und willkommen! Es war wirklich eine schöner Vormittag. Ich habe eine Einladung am Montag zum Tennisspielen. Das habe ich genau einmal probiert und als ich den Ball tatsächlich traf, dachte ich mein Arm fällt ab. Das muss ich mir noch überlegen 🙂

Den Freitag habe ich im Begegnungszentrum verbracht, diesem Treffpunkt von Deutschen, der von der evangelischen Kirche geleitet wird. Hier gibt es deutsches Essen, Vorträge und Diskussionsrunden.

Eigentlich wollte ich nur Renate dort treffen, weil ich eine neue tolle Idee habe. Marc muss wahrscheinlich auf eine Geschäftsreise und ich würde gerne zu einem indischem Fest namens Thaipusam, das in Kuala Lumpur stattfindet. Michaela hat schon zugesagt und ich stellte Renate meinen Reiseplan vor. Auch sie begleitet uns und ich freu mich schon darauf! Das wird sicher sehr spannend!

Dann hatte ich wieder einen netten Ausflug zu Tukcom, Ihr erinnert Euch, das ist die Raubkopierhölle Pattayas. Jetzt zur Hauptsaison sind dort einige Ausländer, die sich ein tolles Smartphone ganz neu für 200 Euro kaufen und sich wundern, wenn ihr Schnäppchen gar nicht so toll ist wie das Original. In dieses Wunderland, wo Originalware und Kopie nebeneinander stehen, teure Softwareprogramme zum Standardpreis von 100 Baht pro CD gehandelt werden und die neuesten Filme (im Kino hinten gefilmt, inkl. der Leute, die während des Films aufstehen und schrecklichem Ton) schon 2 Tage nach Kinostart verkauft werden, dort also ist ja ICare, der Reparaturladen meines Vertrauens, die Leute also, die das blöde Airbook schon einmal erfolglos repariert haben. Dorthin zog es mich, da ja dieser Haufen Digitalschrott zu nichts zu gebrauchen ist.

Leider gibt es ihn nicht mehr. ICare hat geschlossen, für immer. Wer nun sagt, „Klar, den Laden braucht ja niemand, Apple ist so gut!“, den schlage ich, gelle! Nur damit Ihr es wißt 🙂

Also konnte ich wieder zurück zu Central Festival fahren, dort teilte mir ein fast schon verängstigt guckender Thai mit, dass der „Service“ jetzt in Chonburi wäre. Das ist lustige 40 km Luftlinie entfernt. Gut, Auto haben wir, Sprit kostet uns nichts und Zeit haben wir auch. Aber Kundenservice… lassen wir das einfach.

Marc und ich fuhren gestern demnach nach Chonburi und waren erstaunt! Super Stadt! Richtig toll und sehenswert und richtig thailändisch, nicht wie dieses eigenwillige „Paradies“ für westliche Massentouristen! Wir werden nächste Woche hoffentlich das lustige Airbook zurückerhalten und dann fahren wir ganz früh los, nehmen die Kamera mit und erstaunen Euch!

Heute waren wir in meinem Lieblingsrestaurant essen, dort wo ich üblicherweise so ein-, zweimal die Woche mein Massaman-Hühnchen verspeise. Mittlerweile kannten die mich und brachten schon ohne weitere Worte mein Essen. Manchmal haben wir uns ein bisschen mit so einem Radebrech aus ganz wenig thailändisch (ich) und schon viel mehr englisch (die) unterhalten. Das war immer sehr nett und ich habe das sehr genossen.
Ich habe nicht eine einzige Bedienung wiedererkannt. Das ist so deprimierend! Kaum hat man über eine längere Zeit kleine Bekanntschaften und Rituale erarbeitet, dann ist alles wieder vorbei. Das war in China so wundervoll, die Beziehungsgeflechte wurden mit der Zeit immer stabiler. Aber wahrscheinlich haben die Bedienungen während der Hauptsaison einfach besser bezahlte Stellen gefunden. Es sei Ihnen gegönnt!

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