Bangkok

Wir haben am Wochenende mal wieder Bangkok unsicher gemacht. Marc wollte seine Uhr wieder zur Reparatur bringen, Ihr erinnert Euch vielleicht, das Stellrädchen seiner schwarzen Uhr war abgefallen und man hatte es mit einem silbernen ersetzt. Nun ist endlich das schwarze angekommen. Das geht nun seit einem halben Jahr.

Wir fuhren mit dem Bus nach Morchit, dem nördlichen Zentralbahnhof, von dem aus Busse in den ganzen Norden und Isaan starten, Bisher hatte wir von hier aus immer ein Taxi genommen, aber der Taxistand ist verschwunden. Dort standen die Autos in einer langen Schlange und im Minutentakt fuhren sie mit Kunden wieder ab. Nichts mehr da.

Marc hatte letztes Mal beim Versuch ein Taxi auf der Straße zu bekommen, die Haltestelle für den lokalen Bus gefunden. Dieser kostet gerade mal 8 Baht und hält genau auf der Hauptstraße neben unserem Hotel. Es sind wirklich alte, klapperige Gefährte, ohne Klimaanlage oder ähnliche Extravaganzen. Die Fenster sind nach oben geschoben, der Fahrtwind kühlt, die Motoren dröhnen, rostiges Metall stöhnt, während sich der Bus durch das nächtliche Bangkok kämpft. Langsam und gemächlich, aber dank eingebauter Vorfahrt kann es sich im Verkehrsgewühl gut durchsetzen. Wir waren sehr lange unterwegs, Marc hatte das letzte Mal wohl eine Linie mit kürzerer Strecke erwischt.

bus-bangkok

Am Samstag wollten wir gemeinsam nach Chinatown. Allerdings waren da noch ein paar Caches auf dem Weg… In Bangkok hat ein Cacher quasi die gesamte Stadt mit Caches überzogen, aber es wird erzählt er wäre krank, auf jeden Fall ist er nicht mehr aktiv. Und immer mehr seiner Caches landen im Archiv, weshalb ich versuche sie zu ersetzen. Ein Kampf gegen Windmühlenflügel, aber gut, man versucht es halt. Um eine lange Geschichte kurz zu machen, wir waren 10 Stunden zu Fuß unterwegs! Eigentlich gesponnen, aber in Chinatown ist jede Straße eine Entdeckung, wirklich!

Im Anschluß suchten wir noch in den großen Kaufhäuser Paragon und Panthip nach einem MP3-Spieler, den Marc gerne mal ansehen würde, aber leider gab es den dort gar nicht.

Sonntag gab es noch ein paar Caches und ein Besuch im Uhrenfachgeschäft 🙂 Allerdings standen dicke Regenwolken am Himmel, über Nacht hatte es schon geregnet und die Luftfeuchtigkeit war ziemlich hoch. Deshalb gingen wir recht früh wieder nach Hause. 

Das war schon unser Wochenende!

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