Hongkong

Nach unserem Schlangenabenteuer von heute morgen waren wir ganz froh, dass Cherry Taxi sehr pünktlich war. Der Himmel war dunkelstahlgrau und die Luftfeuchtigkeit furchtbar. Es regnet nun immer öfter. Und jedesmal überschwemmt es die Straßen. Diesmal war in Jomtien die Strandpromenade untergegangen.

Regentag

Unterwegs schüttete es wie aus Eimern, aber es klarte auch wieder auf. Aber da fährt die Angst mit, denn auf den Straßen steht das Wasser und man kann die Löcher nicht sehen. Eine der Spuren war wegen der Regenmengen kaum noch befahrbar und wenn es zum Unfall kommt, entstehen endlose Staus. Wir waren wirklich froh, dass wir ungeschoren durchkamen.

Der Flug war recht unruhig und echt unangenehm. Dafür hatten wir einen rasenden Durchlauf in Hongkong. Von Landung bis auf die Straße dauerte es kaum 20 Minuten! Gut, wir hatten nur Handgepäck dabei, aber trotzdem! Ein superschneller Ablauf. Man bekommt keine Stempel mehr in den Pass. Der Ausweis wird eingescannt, vom Einreiseformular wird eine Kopie mitgegeben und ein kleiner Zettel wird automatisch ausgedruckt mit dem Namen und dem spätesten Ausreisedatum. Dauert 2 Minuten, der Nächste bitte!

Wir holten Geld aus einem Automaten und wollten den Bus nehmen, hatten aber nur 500 Hongkong-Dollar. Ich habe mich so gefreut, weil ich den Busfahrer noch fragen konnte, ob er das Geld wechseln kann und auch verstanden habe, als er meinte, er könne nicht, aber wir sollten dort am Schalter Karten kaufen. Wunderbar! Ich komme mit meinen Chinesischkenntnissen immer noch durch!

Überraschend sind die Temperaturen. Wir zwei Helden sind schlicht davon ausgegangen, dass es über 30 Grad haben wird und haben gar nicht nachgesehen. Wir sind um 21.00 Uhr gelandet und es sind 18 Grad! Sensationell! Tagsüber werden es die Woche über nur so um die 22 – 24 Grad werden. Ein Traum wird wahr!

Wir fanden unser Hotel auch recht schnell. Nach all den Jahren fand Marc den richtigen Eingang noch aus der Erinnerung. Es handelt sich um eines dieser vielen kleinen Hotels, die sich in Wohnhäusern befinden. Dort werden dann die Wohnungen nach und nach zu Hotelzimmern umfunktioniert. Es sind Miniaturzimmer, völlig schmucklos, rein funktional und sauber. Aber doch noch etwas größer als unsere Unterkunft in Singapur, die den Rekord für klein locker halten kann.

Wir waren dann noch schnell eine Nudelsuppe essen. Leider südchinesische Küche, morgen werden wir mal nach einer vernünftigen Rindfleischnudelsuppe aus Nordchina Ausschau halten.

Und jetzt schlafen wir erst einmal!

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