Wochenende

Das Wochenende hatte es ein wenig in sich 🙂

Wir wollten Geld vom thailändischen Konto auf deutsche Konten verteilen, da der Euro gerade so tief ist lohnt sich das. Da er momentan steigt, wollten wir uns damit beeilen. Soweit die Theorie, natürlich konnten wir unter der Woche nicht zur Bank, weil man solche Überweisungen nur bis 18.00 Uhr tätigen kann, da arbeitet Marc noch. Und die Unterlagen bei der Bank ausfüllen und die überweisen später ist nur eine theoretische Lösung. Praktisch scheitert es wahrscheinlich an der Sprachbarriere.

Also wollten wir unseren Samstag damit verschönern und einen lustigen Ausflug zur Bank machen. Nun ja, was soll man sagen, die Bank hatte zwar offen, aber leider waren alle Systeme ausgefallen. Also heißt es wieder eine Woche warten und zugucken, wie das Geld immer weniger wert ist.

Wir waren in einem der japanischen Restaurants essen, mit denen gerade Thailand überflutet wird. Dort ist es lecker und es ist eine Abwechslung zu den üblichen Essensmöglichkeiten. Insbesondere in der Innenstadt ist die Gastronomie miserabel. Viele der Gaststätten, die in den Händen der Farangs sind, kochen auf dem Niveau eines, für ein verlängertes Wochenende alleingelassenen Junggesellen. Viele der Thaiküchen kochen für Farangs und entfernen systematisch jegliches Gewürz. Wir suchen da immer nach Alternativen 🙂

Es ist momentan gar nicht mal so heiß, aber die Luftfeuchtigkeit. Himmel! Ich habe seit Tagen dauerhaft schweißnasse Haut. Das Wasser läuft nur so an einem hinunter. Puh! Wir hatten überhaupt keine Lust irgendetwas zu machen, weshalb wir den Rest des Samstags auf dem Sofa nahe an der Klimaanlage verbracht haben!

Am Sonntag fuhren wir zu Dave und seinem Kumpel Wolfgang. Dave ist quasi umzingelt von Deutschen, er ist aber auch ein supernetter Kerl! Hier gibt es einen schwierigen Rätselcache und wir wollten dessen Geheimnis lüften. Vor Ort war es dann fast angenehm, weil dicke Wolken sich über uns türmten. Es regnete ein kleines bisschen, aber eher so ein deutscher Regen, ein paar Tropfen, die langsam und bedächtig, fast einzeln fallen. Also nicht die üblichen Wassermassen, alles auf einmal, binnen Minuten.

Leider konnten wir das alles nicht sofort enträtseln, aber es war sehr lustig. Marc wollte anschließend noch ins nette Tukcom, ein wenig Software gucken und kaufen. Ich gehe da mittlerweile gerne hin. Die Verkäufer kennen sich aus! Man muß nur fragen! „Ich hätte gerne eine Software, die …….. kann (hier bitte die eierlegende Wollmilchsauwunschvorstellung einsetzen). Der Verkäufer dreht sich herum, zaubert eine DVD aus dem Regal, voll mit mit eierlegenden Wollmichsauprogrammen diverser Hersteller. Man zahlt 300 Baht und geht. Alle unsere Rechner müssen später mal tiefengereinigt werden. 🙂

Und am Abend hatte uns wieder das Sofa im Griff!

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