Das lange Warten

Marc fuhr heute nur kurz zur Arbeit, holte mich dann um 10.00 Uhr ab, da wir heute nach Bangkok zur Immigration mussten. Die Verlängerung der Arbeits- und Aufenthaltsverlängerung wurde fällig.

Ich war ein bisschen enttäuscht, weil er immer noch kein Flugticket für mich hatte. Nächsten Montag wollte ich ja eigentlich fliegen. Nun bin ich gespannt über wieviele Drittländer ich ausreisen darf. Und wann… So fällt Planung leicht, es ist keine möglich. Marcs Geschäftsreise wurde so oft verschoben und wieder abgesagt und erlebte eine weitere Wiederauferstehung, Ihr könnt es Euch nicht vorstellen. Da kann man auch nur im allerletzten Moment darüber reden, weil man sonst sein ganzes Umfeld in diesen Sog von Erwartung und Enttäuschung mitzieht.

Wenigstens war es bei der Einwanderungsbehörde in Bangkok recht unaufregend. Dort wartete ein Agent auf uns, der die ganze Rennerei übernahm. Man nimmt auf einem der Stühle im Wartebereich Platz, der Agent saust hin und her, verteilt die Unterlagen, holt andere ab, bringt diese zum nächsten Schalter, bezahlt und wir mussten nur hin und wieder ein Formular unterzeichnen und einmal in eine Webcam gucken. Bitte recht freundlich, Bild gemacht, wieder setzen, warten, fertig! Dauerte zwar alles in allem auch 2 sehr langweilige Stunden, aber das ist ein toller Service, der Wartebereich ist angenehm klimatisiert und gekühlt, was will man mehr. Das Beste ist, dass wir nun bis Mai 2017 bleiben dürfen und nicht mehr nach Bangkok müssen. Allerdings bleibt die Meldeplicht alle 3 Monate weiterhin bestehen.

Der Fahrer brachte uns direkt nach Hause, wo wir uns auf die Mopeds schwangen! Schnell mal was essen, denn außer einer Tasse Kaffee und einem Minibrötchen am Morgen waren unsere Mägen leer und es war schon nach 17.00 Uhr. Danach suchten wir recht verzweifelt nach einer Flasche thailändischen Rotwein, was sich als recht schwierig herausstellte. Aber am Ende waren wir auch hier erfolgreich.

Leider standen wir auf der schlimmsten Straße Pattayas, die Zweite Straße. Das ist ein rechtes Trümmerfeld, voller Bahtbusse, die dauerhupen und ständig anhalten, um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen. Riesige, fast leere Reisebusse drängeln sich zwischen Schlaglöchern, fahrenden Garküchen, Mopeds, SUVs, Fußgängern, Fahrradfahrern und allem, was man auf so einer Straße halt finden kann, hindurch. Man erstickt fast in den Auspuffgasen und es ist schlicht zum Verrücktwerden!

Nun sind wir Beide froh, es uns noch ein wenig gemütlich machen zu können. Nein, nicht mit dem Rotwein, der ist ein Geschenk 🙂

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