Luft- und Raumfahrtmuseum in Seattle

Wir wollten uns dieses Museum anschauen und hatten dafür so 2 Stunden kalkuliert. Das reichte natürlich überhaupt nicht aus! Das Museum ist riesig, besteht aus mehreren Hallen, einem begehbaren Tower und eine Brücke führt auf die gegenüberliegende Straßenseite, denn dort geht es weiter. Ein Freigelände gibt es dann auch noch!

Hier befand sich die erste Fabrik von Boeing, eine kleine Werkhalle, in der noch alles von Hand gefertigt wurde.

Neben wissenswerten Details, z.B. dass Frau Boeing die Weihnachtsgeschenke für die Kinder der Angestellten höchstselbst eingepackt hatte, gab es auch noch Mitarbeiterfotos zu bewundern:

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In der großen Ausstellungshalle hängen Flugzeuge von der Decke. Da gibt es alte und moderne, Zivil- und Militärflugzeuge, uralte Luftveteranen und ultramoderne Flieger. Was am Anfang wie ein wildes Durcheinander aussieht, wird später thematisch gut aufgearbeitet. Insgesamt sicher eines der besten Museen zum Thema „Fliegen“! Wir waren wirklich sehr angetan!

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Die Erklärungen sind immer toll und oft werden sie von lehrreichen Spielchen für Kinder begleitet. Natürlich wurde den Weltkriegen furchtbar viel Beachtung geschenkt und man ging erstaunlich detailliert auf den angeblich schlechten Charakter des Roten Barons ein, was mich dann doch amüsierte.

Wirklich wunderbar interessant und superschön aufgebaut war dann die „Space Gallery“, die Abteilung über Raumfahrt. Hier fanden Originalteile des Weltraumprogrammes Platz, angekokelte Kapseln, getragene und schmuddelige Raumanzüge, einfach alles was man sich so vorstellen konnte man nicht nur bewundern, sondern auch anfassen oder begehen.

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Auf dem Außengelände konnte man dann noch einen Dreamliner ansehen (unspektakulär), eine Concorde besichtigen (gäbe es daheim auch im Museum zu sehen, nur waren wir da wirklich immer noch nicht) und dann war da noch die Air Force One, SAM 970,  die Maschine, mit der von 1959 bis 1996 die amerikanischen Präsidenten befördert wurden.

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Neuzugänge gab es auch zu bestaunen, und man muss die Verpackung einfach bewundern!

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Dies ist wirklich nur ein Bruchteil der Ausstellung! Ich könnte hier so viele Bilder einstellen 🙂

Ganz besonders toll fanden wir, dass im Museum ein richtiger Cache versteckt ist. Ganz offiziell und höchstprofessionell wurde in einer Wand der Ausstellung eine Schublade eingebaut. Man drückt auf die Lade, die dann herauskommt und entnimmt das Logbuch. Mitten drin in der Ausstellunghalle, direkt an einer Schautafel der Exponate. Wir haben uns kaum getraut da herumzuprobieren, aber Marc war dann ganz mutig 🙂

Tatsächlich gab es jetzt sogar einen Wettbewerb, wo man Konzepte für einen neuen Cache in der Ausstellung suchte. Dieser wird wohl Ende des Jahres kommen. Schön, wie offen dieses Museum für neue Ideen ist!

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