Bali – Umgebung von Ubud

Heute bekam ich das Moped, eine Angestellte im Hotel hatte es für mich organisiert. Es ist  ein uraltes Gefährt, richtig schrabbelig. Aber so wird es schon nicht gestohlen!

Ich habe es auf dem Hof ausprobiert und war froh, dass es recht niedrig ist, so dass ich gut mit den Füßen auf den Boden komme, daran hapert es bei mir ja oft. Der Helm passt gar nicht, wenn ich etwas schneller fahre, zieht der Fahrtwind ihn nach hinten weg. Weder Tacho noch Tankanzeige funktionieren und wahrscheinlich auch das Licht nicht. Aber die Bremsen sind gut und es zieht ganz schön was weg!

Aber was will man für 4 Euro Tagesmiete groß verlangen und einen Führerschein wollte auch niemand sehen. Also! Nichts wie weg auf die kleinen Dorfstraßen!

Bali ist sehr hügelig und wunderschön! So habe ich für Euch die nettesten Ecken fotografiert. Ganz besonders gefallen mir ja die Reisterrassen. Diese findet man wirklich überall und ich werde des Anblicks nie überdrüssig!

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Und so, wie in alten Dörfern in Deutschland die Hühner auf dem Misthaufen saßen, so bevölkern hier die Enten die Reisfelder.

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Auch auf Bali machen sich Ausländer breit, natürlich viele Australier. Es gibt in allen Orten diese wunderbaren Häuser, die sich dem traditionellen Baustil verbunden fühlen, allerdings bringen die neuen Bürger ihre eigenen Vorstellungen von schöner Behausung ein.

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Unterwegs besuchte ich mehrere Tempel, aber das übersteigt das Mass eines Beitrages, da schreibe ich Euch lieber neue.

Als ich Abends nach Ubud zurückkam war ich dann fix und fertig. Natürlich hatte ich kaum etwas getrunken und heute schien ja den ganzen Tag wieder die Sonne. In Pattaya würde ich auch nie im T-Shirt auf dem Moped sitzen, da hätte ich immer eine langärmelige Bluse an, die liegt jetzt daheim. Nun bin ich so dunkel, dass die Haare auf meinen Armen weiss aussehen.

Ich ging in ein kleines Restaurant und suchte dafür erst einmal einen Parkplatz, ein richtiges Problem, selbst mit einem Moped. Als ich einen fand, musste ich auch gleich 2.000 Rupien dafür bezahlen!

Der Witz war aber der, dass ich das Gefährt nach einer Stunde einfach nicht mehr finden konnte. Es war schlicht weg! Ich konnte es einfach nicht glauben! Wer klaut bei der Auswahl wunderbarster Mopeds aller Altersklassen diese alte Krücke? Undenkbar!

Ich lief also die Straße hoch und runter. Eines sah ja auch so alt aus, aber es stand falsch herum. Ich war mit dem Lenkrad zum Gehweg zum halten gekommen, da war ich sicher. Ich suchte nach dem ollen Helm, aber so richtig wusste ich gar nicht, wie ich das Moped auch wirklich erkennen sollte, das Nummernschild hatte ich mir natürlich nicht gemerkt.

Aber nach ein paar mal hoch- und runterlaufen fiel mir ein, dass ich ja den Tachostand kenne, der hat sich ja nicht mehr verändert. Und siehe da, am Ende hatte man tatsächlich das Moped umgestellt, damit Autos Platz haben. 2 Männer heben die Fahrzeuge an und tragen die einfach zur Seite. Und aus Kundenfreundlichkeit wird es gleich herumgedreht, damit man direkt losfahren kann. Meine Erleichterung könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen!

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