Bali – Katzenkaffee zum Gruseln

Nun ja, wie viele Tempel wollt Ihr denn gucken? Es kamen noch zwei Stück, aber ich denke, die Fotos wiederholen sich. Also lasse ich die mal aus!

Dafür waren wir noch an einer wunderschönen Ecke, wo man auf Reisterrassen gucken kann. Bei besserem Wetter hätte man den Vulkan Batur noch im Hintergrund, aber der lässt sich nur erahnen.

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Dann wurden wir zu einer Verkaufsveranstaltung geschleppt. Wir sollten auf eine Kaffeeplantage. Dort gibt es auch Gewürze und Tee und die kleine Führung durch die Anlagen war recht interessant. Kakao konnten wir auch am Baum bewundern, ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt schon mal gesehen hatte.

Die Spezialität der Region ist jedoch Kopi Luwak. Das ist ein Kaffee, der durch den Verdauungstrakt einer asiatischen Schleichkatze läuft, danach gewaschen und geröstet wird.

Tierpark Berlin Friedrichsfelde Bild-Motiv: Zibetkatze 12082009 (Copyright Olaf Wagner, Strelitzstrasse 6 12105 Berlin, Tel:030-78913360, Mobil:01714162852  Bei Abdruck Honorarpflichtig (7% Mehrwertsteuer) Steuernr. 14/576/61923 Berliner Bank (BLZ 100 200 00) Konto 5744526501 IBAN DE62100200005744526501 BIC/SWIFT Code BEBEDEBB e-mail : OlafWagnerBerlin@t-online.de www.pressefoto-wagner.de *** Local Caption ***

Persönlich ist es mir ja egal, ob sich Menschen Kaffee zu Gemüte führen, den man aus dem Kot von einem Tier klauben muss, aber ernsthaft bitte: wie langweilig kann es dem Menschen denn noch werden? Ein Kilo kostet 1.000 Euro. Was passiert also in Asien?

Uns wurde erzählt, dass der Rohstoff für Kopi Luwak morgens unter den Bäumen zusammengesucht würde, weil dieser von Wildkatzen käme. Klar. So, wie bei uns auch jedes Ei für von glücklichen Hühnern stammt. Also können wir uns gerne mal vorstellen, wie diese Katzen in winzigen Käfigen lediglich nur Kaffeebohnen zu fressen bekommen, denn sonst wäre ein Kot wie dieser auch gar nicht möglich.

Kopi

Man kann nur den Kopf schütteln. Und offensichtlich gibt es ja genügend Abnehmer, sonst gäbe es diese Angebote ja auch gar nicht. Ich kann es den Menschen in Asien kaum verdenken, aber man fragt sich schon, ob nicht sehr viele Menschen einfach zu viel Geld haben!

Es gibt dort auch noch Kakao und Tee, den man kaufen kann, aber die Preisgestaltung war schon abenteuerlich, 100 gr Ingertee sollten fast 8 Euro kosten. Naja….

Ansonsten war es ein super Tag, mit wirklich netten Leuten. Beim letzten Tempel hatten wir 45 Minuten Zeit und das tschechische Pärchen kam tatsächlich 50 Minuten später 🙂
Außerdem hatten wir noch einen Gigastau, weil die Gläubigen mitten auf der Straße vor dem Tempel sitzen und eine Zeremonie abhalten. Da muss man dann halt Geduld haben, oder wie unser Fahrer mitten durch die Pampa fahren. Am Ende kostete beides uns die Besichtigung eines Palastes. Aber ehrlich? Niemand von uns wollte den noch sehen! Viel zu viele Tempel und Paläste und Abenteuer für einen Tag!

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