Myanmar – Hpa An 1

Da wir ja auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen waren und vor der Reise überhaupt keine verlässlichen Angaben hatten, wie wir wirklich vorankommen würden, hatten wir nun ein paar Tage übrig.

Ich hatte eigentlich vor an die Küste zu fahren, aber dann fand Marc den Hinweis auf Hpa-An (man spricht das als Pah-An aus) und Höhlen. Höhlen sind immer gut, also fuhren wir mit dem ersten Bus am nächsten Morgen los.

Wir kamen mittags im -Hotel an und bekamen dort von der unglaublich zupackenden und pfiffigen Eigentümerin gleich einen Stadtplan in die Hände gedrückt. Sie erklärte uns, dass wir in 2 Stunden zum Hpa-An Mountain gehen sollten, von dort hätte man einen wunderbaren Ausblick über die Gegend. Wir sollten uns den wunderschönen Sonnenuntergang nicht entgehen lassen. Und morgen hätte sie einen Tagesausflug anzubieten, ob wir den mitmachen wollten.

Wir wollten! Und nach einem Essen in dem etwas verschlafen wirkenden Ort, machten wir uns auf den Weg zum Berg.

Dafür muss man eigentlich nur 10 Minuten zum örtlichen Tempel laufen, rechts abbiegen und schon steht man am Fluss. Dort sind Fischer, die gerne Passanten übersetzen.

Wir mussten ein wenig warten und guckten uns um. Diese Anlegestelle hat nicht einmal ein kleines Pier, die Bootchen legen einfach am Ufer an. Einige Fahrzeuge warten schon auf die frische Ware.

Und dort, auf diesen Berg sollte es hinauf gehen.
IMG_4007
IMG_4014
IMG_4010

Auch ein Kiesberg wartet auf Abholung. Und schaut Euch mal die Sparversion einer Motorhaube an.
IMG_4009

Außer uns warteten noch ein paar Einheimische auf die Überfahrt.IMG_4018

Und bei aller Idylle, aller Schönheit, die Wahrheit hat hier gerne 2 Seiten, es ist schrecklich vermüllt!IMG_4023

Als wir starteten stand die Sonne schon recht tief. Es wird hier ja gegen 18.00 Uhr ja bereits dunkel!IMG_4025

Auf der anderen Seite spielten die Kinder im Fluss.IMG_4030

Das Dorf ist wirklich in der Zeit stehen geblieben und die Menschen arbeiten ohne große Hilfsmittel. Hier seht Ihr auch, wie man auf eine Palme klettern kann, man hat einfach eine Leiter daran gebaut.
IMG_4038IMG_4039

Wir folgten einem unbefestigten Weg entlang zum Beginn des quasi unbedeutenden Aufstieges. Unterwegs habe ich mehrmals überlegt, ob es das wirklich wert sei. Aber wenn man sich umdrehte, waren die Ausblicke einfach wunderschön.IMG_4044

Natürlich darf auch Buddha nicht fehlen.IMG_4045

Oben ist eine kleine Plattform, wir setzten uns auf ein paar Steine und genossen den Sonnenuntergang.IMG_4056IMG_4061IMG_4064IMG_4066

Wir hatten mit dem Fischer ausgemacht, dass er uns auch wieder abholen würde und wir waren pünktlich um 18.00 Uhr am Ufer. Im Dunkeln hätte uns niemand mehr übergesetzt und wir hätten 3 km zur Hauptstraße laufen müssen und hoffen, dass wir ein Fahrzeug anhalten können. Die einzige Brücke ist 6 km entfernt.

Aber unser Schifflein kam direkt und sammelte uns wieder ein. Ein schöner Abschluß für diesen Tag.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s