Angkor Wat

Eines der Highlights Südostasien haben wir auch besucht, die Tempel von Angkor Wat. Hier waren wir bereits mehrmals, aber wir haben noch nie den Sonnenaufgang dort gesehen!

Also machten wir uns in aller Frühe auf den Weg. Unser Hotel hatte uns ein Frühstück gepackt und die TukTuks warteten schon. Es war noch richtig dunkel, als wir aufbrachen.

Unsere Fahrer brachten uns mit dem witzigen Fahrzeug direkt zur Verkaufsstelle für Eintrittskarten. Wir dachten ja, wir wären dort so ziemlich alleine, aber weit gefehlt. Der Sonnenaufgang wird doch von mehr Menschen besucht, als wir dachten.

Vor Ort konnten wir den Weg kaum sehen und mussten uns im Schein der Handys eine Ecke suchen. Wir wollten gerne zu dem kleinen See gehen und erhofften uns von dort spektakuläre Bilder.

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Um ehrlich zu sein, waren wir ein wenig enttäuscht vom Resultat. Das große, bahnbrechende, atemberaubende Erlebnis war es nicht. Hübsch, aber dafür morgens um 05.00 Uhr aufzustehen?

Dafür waren wir weit vor den fröhlichen Tourbussen mit Pauschis und lautstarken Chinesen vor Ort und konnten die meisten Tempel in Ruhe besichtigen. Und sogar Fotos ohne Chinesen machen 🙂

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Und natürlich hat jeder so seine Lieblingstempel. Ich mag den Bayon mit seinen wunderbaren in Stein gemeißelten Gesichtern.

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Der eigentliche Star ist natürlich Ta Phrom, bekannt durch die Verfilmung von Tomb Raider. Man hat diesen Teil der Tempelanlagen, die völlig vom Urwald verschlungen waren, nicht ganz restauriert. Die Wurzeln der Bäume hat man auf den Gebäuden belassen, was für eine einzigartige Kulisse sorgt.

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An vielen Stellen sieht man, welche Herkulesarbeit es bedeutet diese so wichtige archäologische Stätte weiter aufzubauen bzw. vom Verfall zu bewahren. Holzkonstruktionen stützen Mauern und überall liegen Teile des Mauerwerks herum.

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Unglaublich, wie hervorragend wiederum Steinmetzarbeiten erhalten sind, auch wenn sich mittlerweile große Spalten im Mauerwerk auftun.

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Dafür darf man sich den den gut restaurierten Teilen frei bewegen und auch einmal zur Pause nutzen.
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Der Ablauf der Besichtigungen ist ziemlich gut geregelt. Die Fahrer, egal ob Auto oder TukTuk bieten 3 Varianten an: die kleine, die große Runde und dann noch eine Fahrt zu den außenliegenden Tempeln. Da es aber Caches vor Ort gibt, habe ich den Fahrern eine Liste meiner Favoritentempeln plus der Cacheorte gegeben. Das funktioniert ja recht gut, den Fahrern ist es leidlich egal. Die Fahrt kostet pro Fahrzeug 18 $ US bzw. 3 $ US Zuschlag für den frühen Start zum Sonnenuntergang. Das Fahrzeug steht den ganzen Tag mit Fahrer zur Verfügung.

Es soll auch niemand sagen, wir hätten die Zeit nicht weidlich genutzt, wir waren gute 9 Stunden vor Ort. Bis sich langsam die Sonne senkte und diese fantastische Stunde kam, wenn das Sonnenlicht nicht mehr gleißt, sondern sich wie eine goldene Decke über das Land legt.

Man sieht das in den Aufnahmen auch ganz gut.

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Und ein kleines Bild vom Heimweg gibt es auch noch!

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