Die „Sieben tödlichen Tage“

Nach einem sehr ereignislosen Flug und einer noch ereignisloseren Landung waren wir wieder im „Ländle“.

Falls Ihr Euch fragen solltet, warum wir so erpicht darauf waren Thailand zu verlassen, anstatt im Land zu verreisen, möchte ich dies erklären.

Thailand steht weltweit auf der Liste der meisten Verkehrstoten im Jahr auf Platz 3. Hinter einem wundersamen Inselchen namens Niue und der Domenikanischen Republik.

So schlimm ist es aber tatsächlich gar nicht mit dem Verkehr in Thailand, dafür sind die zu erreichenden Geschwindigkeiten viel zu niedrig. Die Verkehrsdichte und der Zustand der Straßen beendet alle Anflüge von Toni-Schumacher-Syndrom.

Nein, es liegt daran, dass in Thailand bis auf 3 alle Feiertage beweglich sind und im April für Songkran (das thailändische Neujahrsfest) und in der Woche vor dem Jahreswechsel (das westliche Neujahr) zu jeweils einer Woche zusammengefasst werden.

In diesen 2 Wochen ist GANZ Thailand unterwegs! Die meisten Einwohner des Isaan leiden unter ständiger Dürre und Arbeitslosigkeit, so dass entsprechend viele in den Süden zum Arbeiten gehen. Die Völkerwanderung kann man sich ja vorstellen!

Außerdem entstehen die meisten Unfälle, wie auch bei uns, unter dem Einfluss von Alkohol. Dem sicher bei den Feiern nach der langen Trennung reichlich zugesprochen wird.

Dass es keine Fahrschulen gibt und der Führerschein sehr leicht zu erhalten ist, tun ihr übriges. Es ist greifbar, dass manchen Thais nicht wirklich klar ist, wie Verkehr funktionieren soll.

Dieses Jahr haben die „7 tödlichen Tage“ wieder ihren Zoll gefordert. Hier ein kleiner Überblick:

7days

Wir hatten unser Auto im Parkhaus am Flughafen abgestellt und waren darauf gefasst wie auf Eierschalen nach Hause zu fahren. Allerdings waren die Straßen erstaunlich leer!

Eigentlich hatten wir erwartet, dass damit das Thema vorbei sei, da Songkran vom 13.-15. April gefeiert wird. Weit gefehlt. In Pattaya feiern Ortsteile wie Naklua ihr eigenes Songkran, also nochmal 3 Tage mehr. Super. Das bedeutet Gigastaus, völliges Chaos und die totale Auflösung jeglicher bereits gefasster Pläne.

Zum Glück hatten wir noch eingekauft und ich konnte mich bei 7/11 versorgen. Mit der angebrochenen Hand sollte ich ohnehin nicht viel unterwegs sein, so wurde mir damit auch der Zahn gezogen aus Langeweile doch loszutigern!

 

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