Malediven

Unser Flug nach Male war kurz und schmerzlos. Das Wetter war wunderbar und wir hatten grandiose Ausblicke auf die Atolle.

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Man kommt auf der Flughafeninsel an und alle Mitreisenden wurden abgeholt, nur wir mussten uns um den Weitertransport kümmern.

Es gibt eine Fähre nach Malé, der kleinsten Hauptstadt der Welt. Allerdings muss man die erst einmal finden, weil all die Speedbootfahrer einem die Fahrt von 10 Minuten für 20 Dollar aufschwätzen möchten.

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Wir fanden sie jedoch und nach 10 Minuten und 2 Dollar weniger im Beutel waren wir in Malé.

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Die Malediven sind ein muslimischer Inselstaat und überall sieht man hübsche Moscheen. Es ist allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig, wenn man die recht locker bekleideten Männer sieht und daneben ihre Frauen mit Kopftüchern und langer Kleidung.

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Wir hatten recht viel Zeit auf Malé und nutzten die, um durch die Gassen zu laufen. Straßen kann man sie kaum nennen. Alles auf der Insel in en miniature, die Straßen schmal, die Bürgersteige eng, die Läden lassen kaum Raum sich zu drehen. Und erkennbar ist auch, wie langsam die Häuser immer höher werden. Wirklich Spannendes oder Interessantes lässt sich aber nicht berichten.

Nach einem Hobbyevent, bei dem wir leider alleine blieben, gingen wir zur nächsten Fähre, die uns nach Maafushi bringen sollte.

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Seit 2010 dürfen auch maledivische Privatleute Zimmer vermieten. Vorher war man gezwungen in ein Resort zu gehen. Das stelle ich mir aber recht öde vor: eine Insel – ein Resort. Außerdem geht das gesamte eingenommene Geld ins Ausland. Am Ende ist es eine einzige Ausbeutung der lokalen Bevölkerung.

Deshalb hatten wir Maafushi herausgesucht. Sicher nicht die schönste der Atollinseln, aber etwas interessanter als ein Resort allemal.

Unser Hotel war recht nett, etwas einfach, aber angenehm.

Die Sehenswürdigkeiten hatten wir schnell abgeklappert:
ein paar Strände, Hotels, Restaurants, Souvenirläden, Tauchbasen und das Gefängnis. Dieses nimmt ein Viertel der Insel ein. Eigentlich ist die Bewegungsfreiheit eines Menschen auf den Malediven nicht sooo eingeschränkt. Allzuweit kommt auf man der Insel eh nicht.

Es ist vergleichsweise teuer, da ja jedes Gemüse, jedes Getränk, jedes Stück Papier, einfach alles herangeschafft werden muss. Haustiere gibt es auch kaum, wir sahen nur 2 Katzen. Denn die müssten ja auch erst einmal eingeflogen werden.

Ansonsten war es exakt so, wie man es sich vorstellt.

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Leider ließ uns das Wetter stellenweise im Stich. Da kamen richtig böse Stürme auf und ungeheure Regenmassen fielen vom Himmel. Demnach ist auch unser Tauchausflug ins Wasser gefallen.

Aber wir fuhren zur Nachbarinsel Filhalhohi. Ich wollte ja doch sehen, ob sich mein Vorurteil bestätigen sollte. Wir wurden mit einem Speedboot dorthin gebracht und es war recht schnell klar, dass dies kein Urlaub für mich wäre. Es ist einfach eine Hotelanlage ohne Freizeitangebot für uns. Außer Tauchen passiert da nichts mehr.

Allerdings gab es dort diese wunderhübschen Bungalows!

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Allerdings beherbergt die Insel 4 Caches, von denen wir 3 finden konnten. Mit dem letzten waren wir gerade beschäftigt, als wir von einem Ehepaar angesprochen wurden.

Ihr glaubt es nicht! Erstens kommen die Beiden jedes Jahr nach Pattaya und hatten auch schon Caches von uns gemacht.
Zweitens hatten wir sie schon mal getroffen: beim 10. Geburtstag des ältestens Caches Deutschlands bei Berlin. Da gab es eine Gulaschkanone mitten im Wald und Moenk mitsamt den Motorradcachern aus Berlin kam mit einer riesigen Torte.
Mensch, wir hatten uns echt viel zu erzählen 🙂

Ärgerlich war, dass die Beiden nach Malé zum Event kommen wollten, die Resortleitung dies jedoch ablehnte. Man stellte ihnen kein Speedboot zur Verfügung mit der Begründung Malé sei zu gefährlich. Man hatte wohl Angst, die Gäste könnten merken, dass es auch ohne Resort geht. Eigentlich finde ich das recht unverschämt. Aber so hatten wir ja eigentlich auch ein Event, nicht wahr!

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Eine Antwort zu Malediven

  1. Alexa schreibt:

    Eure Bilder sind aber auch toll. Viel Spaß euch beiden noch.

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