Philippinen, Cebu

Gut, ich bin in letzter Zeit sehr unmotiviert für diesen Blog. Ich gelobe mal wieder Besserung 🙂

Da die Firma verlegbare Feiertage auf die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr zusammenfasst, hatten wir eine ganze Woche frei. Was wäre besser als ein wenig tauchen zu gehen und gleichzeitig mal ein anderes Nachbarland anzugucken?

Wir entschieden uns für die Philippinen und Cebu. Dort gibt es wilde Walhaie, die, weil sie täglich gefüttert werden in einer Bucht bei Osprey dauerhaft leben und sich gerne mit Touristen umgeben. Vielleicht ist das interessant? Wir sahen Videos mit hunderten Touristen, die wild kreischend (Chinesen und Wasser, eine epische Hassliebe) im Wasser plantschten und entschieden uns dagegen.

Aber in Moalboal gibt es einen dauerhaft dort lebenden riesigen Sardinenschwarm! Hammer! Da wollten wir hin. Also Flug und Hotel gebucht und los.

Unsere Pläne wurden von der Grippe, die hier umging komplett über den Haufen geworfen. Am Tag vor der Abreise hatte Marc so hohes Fieber, dass ich mir schon überlegt hatte, den ganzen Urlaub abzusagen.

So verbrachten wir die ersten paar Tage im Hotel. Das lag erstaunlich weit entfernt von aller Zivilisation, das Hotel beruhigte uns mit der Aussicht auf die Bestellung eines Tuktuks.

Es war ja Weihnachten und es gab im Hotel die Auswahl zwischen dem Weihnachtsbüffet und dem Weihnachtbüffet. Es war eine nette Veranstaltung mit Truthahn und einem Spanferkel, mehreren Nudelsalaten und etwa Nachtisch. Nicht zu vergleichen mit den oppulenten Tafeln, die wir aus Thailand gewöhnt sind, aber ich bin eh auf Diät.

Dafür war die Hotelanlage selbst richtig hübsch! Einladend gar!

hotel2hotel

Am nächsten Morgen entschieden wir uns, es mit Entspannung zu versuchen. Es gelang mittelprächtig. Ein bisschen am Pool sitzen (20 Minuten), lesen (1 Stunde), ausruhen (5 Minuten). Dann war uns langweilig und wir liefen einfach mal in die Stadt.

Da steht einem der Mund schon ein bisschen offen. Hier herrscht richtig Armut. Die Häuser sind eher Hüttchen, davor und dahinter liegt Müll, schmutzige Kinder spielen neben angebundenen Schweinen und überall sieht man mit Leinen festgebundene Kampfhähne, die unter kleinen Unterständen Schutz vor der sengenden Hitze finden.

Gleichzeitig sieht es drumherum einfach traumhaft und paradiesisch aus. Ein Paradies ist es aber nur auf Bildern. Leben möchte ich hier absolut gar nicht.

p1100292p1100298P1100326.JPG

Dazwischen eine Metzgerei, in der gerade Schweine geschlachtet und nun ausgenommen wurden. Mitten auf der Straße, das Blut läuft und der Verkehr brandet daran vorbei.
p1100305

Moalboal ist ja eine Kleinstadt und die Autowaschanlage darf hier stellvertretend für den allgemeinen Flair der Stadt stehen:
p1100308

Dafür sind die Tuktuks eine farbenfrohe Liebeserklärung an die Übergangslösung und den Erfindungsreichtum dieses Völkchens!p1100300p1100309p1100319

Nun ja, wir waren ein bissle froh, als wir nach 2 Tagen nach Cebu City fuhren. Wir warfen noch einen letzte Blick auf das Tauchboot, es hätte so schön sein können!p1100338

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s