Gunung Mulu

Nach unseren „affigen“ Abenteuern brauchten wir einen Standortwechsel. Sabah hatten wir schon etwas erkundet und wir wollten doch noch nach Sarawak. Eines der absoluten Traumziele!

Wir wollten nach Gunung Mulu! Hier findet man eines der größten Höhlensysteme der Welt.
Die Sarawak-Kkammer ist der größte bekannte unterirdische Raum der Welt, Clearwater das längste Höhlensystem Asiens, hier reihen sich die verschiedensten Höhlenarten aneinander, abends steigen 3 Millionen Fledermäuse in den Himmel auf.

Wir hatten aber erst einen Flugmarathon vor uns.
Sandakan – Kotakinabalu
Kotakinabalu – Miri
Miri – Gunung Mulu
Alle 3 Flüge an einem Tag. Das hängt einem dann so dermaßen zum Halse heraus, wirklich.

Am Flughafen wurden wir von unserer Unterkunft abgeholt. Das war eine Erleichterung, denn der Flughafen war winzig. Das sah wirklich aus, wie das Ende der Welt!

Unser Hotel war dann auch einfacher als gedacht. Aber man muss bedenken, dass Mulu so entlegen liegt, dass man nur mit kleinen Turboprop-Flugzeugen hinkommen kann. Es gibt keine Straßen dorthin.

Das Leben in Mulu ist unglaublich einfach. Alles muss eingeflogen werden. Die Menschen leben vom Fischfang und Tourismus. Einer unserer Führer erzählte uns, dass er der erste sesshaft gewordene Mensch in seiner Familie sei. Und er war so froh, ein festes Einkommen zu haben und nicht als Nomade von Ort zu Ort ziehen zu müssen. Von seiner Antwort auf meine Frage, von was seine Familie lebt, wurde ich nicht ganz schlau. Ich hatte den Eindruck, sie seien Wanderarbeiter, die von Farm zu Farm ziehen und hin und wieder mit Jagd und Fischfang die Speisezettel etwas beleben.

Nun sah unsere Unterkunft recht zünftig aus. Wir hatten ein nettes, kleines Zimmer mit Bad. Extrem einfach. Nicht einmal eine Klimaanlage, dafür einen Ventilator, der wild entschlossen an der Decke für Luftzirkulation sorgte.

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Das Restaurant war schlecht. Wirklich. Selbst mit bescheidenen Ansprüchen musste man sich bescheiden. Direkt auf der anderen Seite des Flusses war das Mariott Resort. Marc lästerte mal wieder über meinen Unwillen viel Geld in Hotels zu investieren. Ach ja.

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Wir hatten 4 Tage in Gunung Mulu und ich hatte bereits alles reserviert. Das hatte mich tage- ja, wochenlang umgetrieben. Wirkliche Herausforderungen wie die Sarawak-Kammer oder die Tour zu den Pinnacles hätten jeweils 3 Tage in Anspruch genommen. Dann hätten wir aber eigentlich nur eine einzige Tour machen können. So hatte ich mich dann entschieden nur 2 Klettertouren durch die Höhlen zu buchen und an den anderen 2 Tagen Schauhöhlen zu besichtigen.

Wir mussten auch umgehend zum Nationalpark. Die Benarat Logde liegt etwas außerhalb und aber man kann jederzeit darum bitten zum Park gefahren zu werden. Das haben wir auch einmal gemacht, danach sind wir gelaufen. Das dauerte 30 Minuten und war echt in Ordnung.

Im Büro der Parkleitung bezahlten wir zuerst alle unsere Touren. Wir bekamen auch direkt unseren schicken Tourplaner, damit wir nichts vergaßen!

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Außerdem hatte ich für direkt für den Abend eine Nachtwanderung reserviert. Nur keine Zeit verschwenden, wir saßen ja nur den ganzen Tag in Flughäfen herum, da kann ein wenig Bewegung nicht schaden!

 

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