Noch mehr Höhlen

Am nächsten Tag war klar, dass ich unsere zweite Klettertour in der Racer-Höhle absagen musste. Meine Hand war leicht geschwollen, offensichtlich nicht gebrochen, aber ich hatte Schmerzen.

Unsere Nachbarn in der Benarat Lodge hatten die Tour bereits gemacht und erzählten, dass man sich hier an Seilen mehrere Meter hochziehen musste. Das war offensichtlich einhändig überhaupt nicht möglich.

Wir gingen also ins Parkbüro und man erstattete mir sofort die Gebühr zurück. Wir hatten nun noch 3 Tage zu füllen und davon waren 2 Tage für je 2 Schauhöhlen vorgesehen. Und am Tag unserer geplanten Klettertour machten wir einfach eine 8 km Wanderung durch den Dschungel. Was ja bei den Temperaturen auch nicht ohne war.

Es gibt eigentlich nur diese eine Straße. Sie verläuft vom Flugplätzlein, am Parkeingang vorbei und ungefähr 1,5 Kilometer weiter zu unserer Unterkunft, noch über eine Brücke hinweg zum Mariott Resort. Das war es dann auch schon.

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Das Wetter ist völlig unberechenbar. Auf der einen Straßenseite herrscht eitel Sonnenschein und auf der anderen Straßenseite kommt schon der nächste Regen. Der dauert ungefähr 30 Minuten und ist schon wieder verschwunden.

So war der Weg zum Park, entlang der Farmhäuser immer eine wunderbare Abwechslung zum dunkelgrün des Dschungels. Wie hell und lebhaft doch Gras aussieht und wie heimelig es die Hügel färbt.

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Der Dschungel dagegen ist dicht und läßt wenig Licht hinab. Oft ist das Blätterdach völlig dicht, man kann, wenn man nach oben schaut kein Fleckchen Himmel mehr entdecken.

Hier sieht man den Eingang zu einer Höhle, aus der allabendlich Millionen von Fledermäusen in den Himmel steigen.

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Der Wanderweg war teilweise sogar gepflastert. Bäume, die sich nicht mehr halten konnten, liegen auf dem Fels auf und man kann sich in aller Ruhe die verschiedensten Epiphyten bewundern.

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Der Weg war teilweise wirklich schlammig und schwer begehbar. Aber wir wurden immer wieder durch wunderbare Aussichten belohnt, wie diesen kleinen Wasserfall.

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Und man findet die interessantesten Baumstämme! Ich mag auch dieses Spiel des Lichts, wenn es denn einmal in die Tiefen dringen kann.

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Der Besuch der Schauhöhlen war fantastisch. Sie sind völlig verschieden, jede Höhle hat ihren ganz eigenen Charakter. Eine besteht aus riesigen Hallen, in denen man sich wie ein Zwerg fühlt, die andere besticht durch fast filigrane Tropfsteingebilde.

Allerdings finde ich es an dieser Stelle überflüssig auf jede einzelne Höhle einzugehen.

Dafür lasse ich einfach Bilder sprechen. Sie sagen mehr als Worte!

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Dies ist ein Bilder einer Höhlendecke. Die schwarze Verfärbung an der Decke besteht aus Hundertausenden von Fledermäusen. Es riecht unglaublich! Und niemand kam aus dieser Höhle heraus, ohne mit Fledermauskot bedeckt zu sein. Der ist hellgelb. Nur mal so, als Information, die keiner braucht!

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