Ein paar Infos über Brunei

Ich habe einmal bei einem namhaften Tuner für einen noch namhafteren Autohersteller gearbeitet. Dort hielt der Sultan von Brunei eine nicht kleine Abteilung völlig damit beschäftigt, absolut wunderbare Autos noch wunderbarer zu machen. Von dieser Firma waren 2 Mitarbeiter dauerhaft in Brunei tätig, um diese Fahrzeuge zu warten.

Die Angaben über die Anzahl der Fahrzeuge in der Privatgarage des Sultans bewegen sich zwischen 5.000 – 7.000 Fahrzeugen. Wahrscheinlich hat man den Überblick ohnehin verloren. Guckt mal bei Youtube, da könnt Ihr Euch einen Eindruck verschaffen.

Eine Anekdote am Rande: In Brunei ist es langweilig. Ehrlich. Das Land ist so klein und es gibt nicht viel zu tun. Alkohol gibt es keinen. Ich meine, gar keinen. Spielsalons auch nicht. Auch so haben wir nichts Aufregendes gefunden. Man kann eigentlich nur essen gehen und Schaufensterbummel machen.
So ist wohl das Hauptfreizeitvergnügen der Frau des Sultans Einkaufen. Das tut sie gerne und in Mengen. So passierte es, dass die gute Frau mit ihren Tüten vor dem Ferrari stand und feststellte, dass es aber keinen passenden Kofferraum gab. Wie nervig! Der Sultan schaffte Abhilfe, indem er bei Ferrari den Bau eines Kombis als Einzelanfertigung in Auftrag gab. So ähnlich lief das auch bei „meiner“ Firma.

Der Sultan ist, wie man sich denken kann, unglaublich reich. Dank großer Öl- und Gasreserven kann er seinem extravaganten Geschmack freien Lauf lassen. Er liebt Gold, Poloponies und teure Autos. Klar. Und er hat einen winzig kleinen Palast, mit nur über 1.700 Zimmern. Also eigentlich den größten Palast der Welt. Gut, zum kleinsten Land der Welt hat es nicht gereicht, die Saudis haben noch mehr Autos, irgendwie muss man ja auffallen.

Aber er ermöglicht der einheimischen Bevölkerung auch ein recht leichtes Leben. Schwere Arbeiten übernehmen Inder, Chinesen, Malayen und Facharbeiter aus aller Herren Länder. Schulbildung, inkl. und Krankenversorgung ist komplett umsonst und Steuern werden keine erhoben. So ist der Lebensstandard der Bevölkerung sehr hoch.

Nun war ich natürlich sehr gespannt auf Brunei, insbesondere auf den Palast. Von dem hatte mir der Kollege damals nämlich einmal erzählt und ich war sehr beeindruckt.

Und von unserem Besuch im Palast erzählt die nächste Geschichte!

 

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