Auf dem Weg nach Hua Hin

Wir standen früh auf und machten einen kleinen Spaziergang durch Cha-am. Dies ist ein Badeort, der hauptsächlich von einheimischen Besuchern lebt.

Es gibt kein Nachtleben, keine großen Diskos, keinen Rotlichtbetrieb, deshalb führt es hier recht wenige Touristen her. Die Badefreudigen gehen als Pauschaltouristen in die großen Anlagen nach Hua Hin oder auf die südlichen Inseln, der Rest hängt in Bangkok oder Pattaya fest.

So fällt auf, dass es hier weit weniger Müll, Streuer und Löcher im Boden gibt. Der Strand ist richtig schön, ein breiter Streifen mit leuchtend weißem Sand. Es gibt viele Restaurants, Souvenirläden und alles, was das Wochenende angenehm werden lässt.

Wir wollten jedoch nur ein bisschen gucken und ein paar Caches einsammeln, bevor wir weiter nach Hua Hin fuhren.

Das Schöne am Geocachen ist ja, dass man Dinge findet, die nur ein Einheimischer kennt. So hielten wir hier an der Straße, gleich neben einem Schießstand, und liefen ins Gebüsch. Dahinter versteckte sich dieses Flugzeug, dass sicher mal als Attraktion gedacht war, nun aber mangels notwendiger Gärtnerarbeiten hinter einem kleinen Urwald verschwunden ist.

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Hua Hin kannte ich schon vom Besuch im Frühjahr, allerdings war dies für Marc das erste Mal. Damals hatte ich mit dem Besuch ein gutes Hotel, das allerdings denkbar ungünstig gelegen war, so war ich froh, dass ich diesmal wirklich mitten im Ort ein Hotel gefunden hatte!

Wir liefen durch die Stadt und kehrten nach einer Weile zum Mittagessen ein, das Lokal lag so wunderhübsch in einer kleinen Bucht, in der Fischer ihre Boote geankert hatten.

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Gleich gegenüber war ein kleiner chinesischer Tempel, in dem roten Teil auf der linken Seite werden hier die lauten Chinaböller abgefeuert. Das ist wirklich eine tolle Einrichtung, in China werden die Böller einfach auf der Straße abgefeuert, dann fliegen die Fetzen wortwörtlich durch die Gegend. Hier sind sie in diesen Kaminen ordentlich untergebracht.

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Haben die Geister vor diesem putzigen Wächter wirklich Angst?

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Nebenan am Strand sieht man dann die arbeitende Bevölkerung stehen. Wir könnt Ihr mehrere PS bestaunen, die auf abenteuerlustige Touristen warten.

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Und später am Abend ist eines der Pferdchen wieder auf dem Heimweg, manches arme Gespann muss jeden Tag diese mehrspurige Schnellstraße überqueren. Welches bundesdeutsche Pferd würde das wohl aushalten?
Dieses kleine Gäulchen ist aber noch gemütlich auf einer Seitenstraße unterwegs.

Pferd

Hua Hin hat ja doch einiges zu bieten, ganz besonders toll finde ich aber diese Bibliothek. Leider war sie aufgrund des Todestages des Königs geschlossen.

Diese alten Waggons hat man mit einem kleinen Gebäude verbunden und kann von dort jeweils in eines der Abteile gehen. Die Sitze wurden bis auf ein paar Leseecken ausgebaut und mit Bücherregalen ausgestattet. Es ist sicher eine der nettesten Bibliotheken, die sich je gesehen habe!

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Bahnhöfe in Thailand sind allesamt Schmuckstücke! Wunderbare, gut erhaltene, mit Blumenrabatten geschmückte Häuschen, egal wie klein das Dorf, der Bahnhof ist immer sehr hübsch anzusehen!

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Und hier kann man diese alte Lok besichtigen, die wirklich gut erhalten ist. Sieht es nicht aus, als stünde sie in einem Park?

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Wir wollten dann zum Cicada-Markt, einem der bekanntesten Nachtmärkte in Hua Hin.

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Neben den üblichen Kleidungsstücken und Mitbringseln, die so identisch für alle Herrn Länder hergestellt werden, gibt es hier viel Selbstgemachtes und Kunsthandwerk. Diese Häkelpuppen fand ich echt hübsch.

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Wenn man eines der Püppchen kauft, darf man sich 3 Kleidchen aussuchen!

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Und noch so allerlei Eigenwilliges:

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Die abendliche Stimmung ist sehr schön, es ist warm, das Licht ist angenehm und es macht Spaß sich hier etwas zu Essen auszusuchen und an einem netten Tisch unter Bäumen zu essen.

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Marc hat dann diesen Stand mit Holzwaffen gefunden. Die sind wirklich toll gemacht, sehr präzise und während ich dem enthusiastischen Stöbern meines Mannes zu zusah, wurde ich beruhigt: die Munition sind nur Schnipsgummis!

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Und obwohl mein Marc ja der friedlichste Mensch der Welt ist, diesem Gewehr konnte er nicht widerstehen. Als Automatikwaffe kann sie bis zu 15 Gummibändchen verschießen. Weh wird es trotzdem tun, denn die Bierdosen sehen schon recht verbeult aus 🙂

rubber

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